02. Oktober 2018 / 08:41 Uhr

Bericht: Lahm kontrolliert Bierhoff - ersetzt er ihn auch beim DFB? 

Bericht: Lahm kontrolliert Bierhoff - ersetzt er ihn auch beim DFB? 

Redaktion Sportbuzzer
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Philipp Lahm ist der Chef des EM-Organisationskomitees.
Philipp Lahm ist der Chef des EM-Organisationskomitees. © Getty Images
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Nach der geglückten EM-Mission am Genfer See steht Philipp Lahm vor einer großen Zukunft im DFB. Zunächst muss der Ehrenspielführer aber in sein neues Amt als EM-Cheforganisator eingeführt werden. Danach kann sich der 34-Jährige beim DFB beweisen und möglicherweise Oliver Bierhoff ablösen.

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Die gute Laune nach dem Zuschlag für das Kontinentalturnier 2024 soll beim Deutschen Fußball-Bund für Aufbruchsstimmung genutzt werden. Der neue Chef des EM-Organisationskomitees (OK), Philipp Lahm, will sich in den nächsten sechs Jahren im DFB-Präsidium beweisen. Wie die Sport Bild berichtet, übernimmt der Ex-Bayern-Star auch die Rolle als Kontrolleur von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.

Vielen Liga-Bossen sei die fortschreitende Verselbstständigung der Nationalmannschaft unter Bierhoff schon lange ein Dorn im Auge. Die Liga habe verlangt, dass sich Bierhoff mehr um die geplante DFB-Akademie, Talente- und Trainerausbildung kümmere. Das schließe der 50-Jährige laut Sport Bild aber aus, da er der wichtigste Ansprechpartner von Bundestrainer Joachim Löw sei. Lahm sei jetzt der Gegenpol zu Bierhoff im DFB-Präsidium. 2024 könne der Ehrenspielführer sogar den Posten des 50-Jährigen übernehmen.

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„Das Wichtigste war, dass wir die Euro nach Deutschland holen und dass wir die Möglichkeit haben darauf hinzuarbeiten, dass wir ein großes Fest gemeinsam mit allen Europäern feiern können“, sagte Lahm. Wann der Ehrenspielführer in sein neues Amt als EM-Cheforganisator eingeführt wird, steht noch nicht fest - ebenso wie wichtige Turnierdetails wie der Finalort oder der Beginn des Ticketverkaufs.

Offenbar muss sich der 34-jährige Lahm auch noch an die Rolle als führender Sport-Funktionär gewöhnen. „Was ich genau bin, weiß ich nicht“, merkte Lahm angesprochen auf sein neues Tätigkeitsfeld an. Sicher ist für den Münchner aber: „Die Arbeit ist nicht zu Ende, es geht jetzt weiter.“

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