19. August 2018 / 21:35 Uhr

Bericht: Uli Hoeneß warnte Löw während der WM vor Mesut Özil

Bericht: Uli Hoeneß warnte Löw während der WM vor Mesut Özil

Redaktion Sportbuzzer
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Bayern-Präsident Uli Hoeneß versuchte, vor dem Südkorea-Spiel die Aufstellung von Mesut Özil zu verhindern. 
Bayern-Präsident Uli Hoeneß versuchte, vor dem Südkorea-Spiel die Aufstellung von Mesut Özil zu verhindern.  © imago/ActionPictures
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Der Präsident des FC Bayern rief vor dem Spiel gegen Südkorea beim DFB an und versuchte vergeblich, einen Einsatz des Arsenal-Profis zu verhindern. Das berichtet die "Bild". 

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Am Sonntag sorgte Uli Hoeneß mit seinem Auftritt beim Sky-Talk "Wontorra" für reichlich Gesprächsstoff. Neben dem Berater von Robert Lewandowski, Pini Zahavi, bekam vor allem Weltmeister Mesut Özil sein Fett weg. Den Star des FC Arsenal, nach einem öffentlichen Streit mit DFB-Präsident Reinhard Grindel und den Querelen um das Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aus der Nationalmannschaft zurückgetreten, bezeichnete Hoeneß als "gut vermarktetes Produkt", das ihn viel besser darstelle, als er ist.

Der Bayern-Präsident betonte, dass Özil sportlich keinen Anspruch auf eine WM-Teilnahme gehabt hätte. Was er nicht sagte, enthüllte die Bild am Abend: Nämlich, dass er vor dem entscheidenden Vorrundenspiel gegen Südkorea versuchte, Joachim Löw davon zu überzeugen, aus sportlichen Gründen auf Özil zu verzichten. Er rief im DFB-Quartier an, stieß jedoch offensichtlich auf taube Ohren.

Der Ablauf der Özil-Erdogan-Affäre in Zitaten

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Löw stellte den 29-Jährigen auf. Das Ende ist bekannt. Özil war zwar keineswegs der schwächste Spieler auf dem Platz, schaffte es jedoch auch nicht, das Ruder herumzureißen. Nach dem Spiel wurde er von wütenden Fans konfrontiert. Deutschland schied gegen Südkorea aus.

"Ein Wunder, dass er bei Arsenal Kapitän ist"

Hoeneß kritisierte auch den Bundestrainer. „Wäre Löw häufiger nach London zu Arsenal gefahren und hätte ihn sich vor Ort mal angeschaut, hätte er ihn wahrscheinlich aus sportlichen Gründen nicht mitgenommen und dann hätten wir uns das ganze Theater erspart“, meinte Hoeneß: „Es ist ein Wunder, dass er jetzt bei Arsenal Kapitän ist.“

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Tatsächlich wird der Spielmacher auch in England zunehmend kritisch gesehen. Schon nach der Niederlage zum Saisonstart gegen Manchester City war Özil in den Medien hart angegangen worden. Beim 2:3 am Samstag beim FC Chelsea wurde der 29-Jährige nach 68 Minuten ausgewechselt.


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