14. September 2018 / 14:00 Uhr

Berliner AK fährt nach Chemnitz: „Gehen davon aus, dass wir spielen“

Berliner AK fährt nach Chemnitz: „Gehen davon aus, dass wir spielen“

dpa
#wirsindmehr: Chemnitzer FC setzt ein Zeichen und heißt den Berliner AK herzlich willkommen zum Spiel am Samstag.
#wirsindmehr: Chemnitzer FC setzt ein Zeichen und heißt den Berliner AK herzlich willkommen zum Spiel am Samstag. © dpa
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Der BAK wird sich zurückziehen, sollte es zu großen rassistischen Beleidigungen kommen. Der CFC verischert den Gästen aus Berlin, ein guter Gastgeber zu sein. 

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Berlin/Chemnitz (dpa) – Fußball-Regionalligist Berliner AK will trotz seiner Bedenken nach den rechtsextremen Ausschreitungen vor knapp drei Wochen zum Ligaspiel beim Chemnitzer FC am Samstag antreten. „Wir fahren hin“, sagte Club-Präsident Mehmet Ali Han am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wollen hinfahren, wir werden die Lage in Chemnitz beobachten. Wir gehen davon aus, dass wir spielen werden.“ Die Polizei und der Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) hätten dem Club Sicherheit versprochen, begründete Han die Entscheidung.

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Zuletzt hatte der BAK noch offengelassen, ob sein Team zum Spiel (15.00 Uhr) anreise. „Wir haben unsere Bedenken mitgeteilt, wenn es große rassistische Beleidigungen gibt, werden wir zurückziehen“, kündigte Han nun an. Dies werde aber nicht passieren, wenn beispielsweise Rufe von ein oder zwei Fans kommen sollten. Am Dienstag fand eine Sicherheitsberatung der Clubs unter Beteiligung des NOFV statt.

Der BAK hatte zuletzt Bedenken wegen der rechtsextremen Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz geäußert und sich „alarmiert und in größter Sorge“ gezeigt. Auch Fangruppierungen des Chemnitzer FC sollen zu den Aktionen Ende August aufgerufen haben.

Der Chemnitzer Mannschaftsrat hatte sich am Donnerstag in einem offenen Brief an die CFC-Fans gewendet und sich für die „sensationelle Unterstützung“ der Anhänger in dieser Saison bedankt. „Wir werden gute Gastgeber sein, und ich werde Herrn Han freundlich begrüßen“, sagte der CFC-Vorstand Thomas Sobotzik der „Freien Presse“.

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