25. November 2017 / 21:02 Uhr

Bernardo schießt für RB Leipzig das erste Bundesligator seiner Familie

Bernardo schießt für RB Leipzig das erste Bundesligator seiner Familie

Anne Grimm
RB Leipzigs Bernardo jubelt mit Naby Keita nach seinem Treffer zum 2:0.
RB Leipzigs Bernardo jubelt mit Naby Keita nach seinem Treffer zum 2:0. © Imago
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RB Leipzigs Verteidiger Bernardo traf nach mehreren Anläufen zum entscheidenden 2:0 gegen Werder Bremen, ziert sich nun aber, der Mannschaft etwas auszugeben.

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Leipzig. Es ist sein erstes Bundesligator. Doch einen ausgeben will Verteidiger Bernardo den Mitspielern von RB Leipzig deshalb nicht. „Nein, das Tor war genug“, sagte der Brasilianer lachend. Auf die Frage, ob sein Treffer oder der von Naby Keita beim 2:0-Sieg gegen Bremen schöner war, antwortete der 22-Jährige selbstbewusst: „Meiner“.

Der Brasilianer erklärte stolz: „Mein Vater hat auch in der Bundesliga gespielt, aber kein Tor gemacht. Das ist das erste Tor in der Bundesliga für unsere Familie. Ich bin sehr glücklich.“ Dabei sei erwähnt, dass sein Vater 1991 nur vier Partien im Fußball-Oberhaus für den FC Bayern München bestritt. Bernardo Junior ist seit anderthalb Jahren mit RBL erstklassig.

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Die Entstehung des entscheidenden 2:0 war bezeichnend für die zweite Halbzeit gegen den Tabellen-16. Bis auf Yussuf Poulsen, der eine riesen Chance vorm Werderkasten vergab, brachte der Gastgeber nicht mehr allzu viel Offensivkraft auf den Platz. Da musste Verteidiger Bernardo ran, der für den muskulär angeschlagenen Marcel Halstenberg in der 46. Minute auf den Rasen kam.

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Kurz vor dem Ende der Partie nahm der Brasilianer zweimal Anlauf, scheiterte einmal aus dem Spiel heraus und einmal nach einer Ecke an Schalke-Keeper Pavlenka. „Ich war ein bisschen sauer, weil ich es vorher zweimal probiert hatte. Beim dritten Mal habe ich gedacht, jetzt musst du das Tor machen“, beschrieb Bernardo seine Gefühlslage.

Nur kurz nach den ersten vergebenen Chancen bekam der Verteidiger erneut nach einer Ecke den abgewehrten Ball vor die Füße und nutzte Zeit sowie Platz, um die Kugel links unten zum wichtigen 2:0 (87.) einzunetzen. Nun traf der sonnenverwöhnte Brasilianer ausgerechnet bei nassgrauem Novemberwetter erstmals in der Bundesliga. „Es ist schwer, aber ich bin schon zwei Jahre in Europa und habe mich daran gewöhnt“, sagte Bernardo etwas zitternd und mit einer dicken Decke um den Körper nach dem Sieg.

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