08. November 2018 / 14:22 Uhr

BG Göttingen trifft auf Wundertüte aus Jena

BG Göttingen trifft auf Wundertüte aus Jena

Kathrin Lienig
Duell aus der vergangenen Saison: der BGer Dominic Lockhart (r.) und Jenas Routinier Immanuel McElroy.
Duell aus der vergangenen Saison: der BGer Dominic Lockhart (r.) und Jenas Routinier Immanuel McElroy. © Pförtner
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Die Fans der BG Göttingen hoffen auf den fünften Heimsieg im siebten Saisonspiel. Am Sonnabend kommt um 18 Uhr Science City Jena in die Sparkassen-Arena.

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Sechs Mal sind die Basketballteams der BG Göttingen und Science City Jena in ihrer gemeinsamen Bundesliga-Historie bislang aufeinander getroffen, fünf Mal haben die Thüringer das Parkett als Sieger verlassen. Die Veilchen werden am Sonnabend ab 18 Uhr in der heimischen Sparkassen-Arena alles daran setzen, diese Bilanz zu verbessern. Der bisherige Saisonverlauf spricht eindeutig für die Mannschaft von BG-Headcoach Johan Roijakkers.

Science City Jena ist so etwas wie die Wundertüte der Liga. Die Thüringer haben in dieser Saison noch nie zweimal in Folge verloren, leisteten sich aber einige Überraschungen – positiv wie negativ. So besiegte der Veilchen-Gegner die EWE Baskets Oldenburg (im Pokal) und die Telekom Baskets Bonn, verlor im Gegenzug aber gegen die bis dahin noch sieglosen HAKRO Merlins Crailsheim. „Mit der Erfahrung, die sie haben, kann Jena jedes Team in dieser Liga schlagen“, sagt Roijakkers. „Das haben sie gegen Oldenburg und Bonn schon bewiesen.“

Alba Berlin - BG Göttingen

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Mit zwei Siegen, drei Niederlagen und Tabellenplatz zwölf liegt die Mannschaft von Science-City-Headcoach Björn Harmsen im Soll. Im BBL-Pokal sind die Thüringer durch den Sieg in Oldenburg ins Viertelfinale eingezogen. Mit den beiden Niederlagen gegen Aufsteiger Crailsheim (78:101) und die Eisbären Bremerhaven (87:98 nach Verlängerung) kann Harmsen dennoch nicht zufrieden sein. „Wir haben schlecht angefangen, uns zu viele Ballverluste geleistet. Das darf uns mit der vorhandenen Erfahrung nicht passieren“, sagte Jenas Cheftrainer nach der Partie gegen die Nordseestädter. Sehr deutlich fiel die Auftakt-Niederlage Jenas bei Alba Berlin aus: Beim 55:112 wurde Science City regelrecht deklassiert.

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Wie schon in der vergangenen Saison ist Jena eines der erfahrensten Teams in der Liga. Das Quartett um die Routiniers Derrick Allen, Immanuel McElroy (beide 38 Jahre), Julius Jenkins (37) und Martynas Mazeika (33) wurde durch die Verpflichtung von Dru Joyce (33) sogar noch erweitert. Allen, McElroy, Jenkins und Joyce bringen es zusammen auf fast 1700 Erstliga-Einsätze in Deutschland.

Iroegbu erzielt 13,8 Punkte im Schnitt

Jenas bester Punktesammler ist Neuzugang Ike Iroegbu. Der US-Guard kommt auf durchschnittlich 13,8 Zähler pro Partie – und das in nicht einmal 20 Minuten Einsatzzeit. Effektivster Science-City-Akteur ist Joyce, der im Schnitt 11,4 Punkte erzielt und mit 6,4 Assists bester Vorlagengeber seines Teams ist. Ebenfalls zweistellig punktet Jenkins (10,2). Die meisten Rebounds holen Allen (5,6), Oliver Mackeldanz (5,0) und Julius Wolf (4,8), der in seiner Jugend beim Veilchen-Kooperationsverein BG 74 spielte. Die Abgänge von Skyler Bowlin (wechselte nach Würzburg) und Kyle Weaver (nach Litauen) komplett zu kompensieren, wird für Jena schwierig. Das Saisonziel Ligaverbleib zu erreichen, sollte aufgrund der Erfahrung aber dennoch kein Problem sein.

Beim Vergleich der bisherigen Saisonstatistiken sind nur die Freiwurf- und Reboundquote nahezu identisch. Aus dem Feld treffen die Göttinger besser (50,8 – 43,3 Prozent), von jenseits der Dreipunkte-Linie auch (41,4 – 33,1 Prozent). Mit ihren 84,7 Punkten im Schnitt haben die Veilchen bislang viel besser getroffen als Jena (76,6 Punkte).

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