23. Juni 2018 / 19:48 Uhr

Bierhoff erklärt die deutsche Aufstellung gegen Schweden

Bierhoff erklärt die deutsche Aufstellung gegen Schweden

Redaktion Sportbuzzer
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Oliver Bierhoff erklärt: Deshalb spielen Mesut Özil und Sami Khedira nicht.
Oliver Bierhoff erklärt: Deshalb spielen Mesut Özil und Sami Khedira nicht. © imago/Laci Perenyi
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Ohne Mesut Özil und Sami Khedira – dafür mit Sebastian Rudy und Marco Reus. Bundestrainer Joachim Löw hat mit seiner Aufstellung gegen Schweden überrascht. Teammanager Oliver Bierhoff erklärt vor dem Anpfiff die Überlegungen.

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Mit diesen Personalien überraschte Joachim Löw. Für die Weltmeister Mesut Özil und Sami Khedira hat der Bundestrainer zum Start des K.-o.-Duells gegen Schweden (hier im Liveticker) nur Plätze auf der Bank reserviert. Arsenal-Star Özil (91 Länderspiele) und Juventus-Stratege Khedira (76 Einsätze) sind seit der WM 2010 besondere Zöglinge von Löw. Den drohenden WM-K.-o. wollte dieser dennoch zunächst ohne die beiden gegen Mexiko enttäuschenden Stars abwenden. Sebastian Rudy und wie erwartet Marco Reus rückten für Özil und Khedira in die Startelf.

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Vertrauen in Özil und Khedira nicht erschöpft

Teammanager Oliver Bierhoff erklärte vor dem Anpfiff, warum Löw diese Entscheidungen getroffen hat. In der ARD sagte Bierhoff über Rudy: „Er ist ein sehr intelligenter Spieler. Das sind Entscheidungen, die gereift sind.“ Das Vertauen in Khedira und Özil sei nicht erschöpft: „Beide sind verdiente Spieler. Wir wissen von ihren Stärken. Sie sind jetzt keinesfalls abgeschrieben. Man muss heute die Mannschaft aufstellen, mit der man das beste Gefühl hat.“ Jeder Spieler habe den Ernst der Lage erkannt.

Es könne sein, dass der ein oder andere Führungsspieler einmal pausiere, hatte Löw vor dem Spiel gegen die Skandinavier angedeutet. Man brauche „in der Regel sehr viele Spieler“ in einem Turnier. Rudy, beim FC Bayern nur unzufriedener Reservist, kam in der WM-Saison nur auf 216 Länderspielminuten. Nur einmal durfte der Confed-Cup-Sieger über 90 Minuten ran. Reus überzeugte bei seinem fast einstündigen Einsatz beim 2:1 im Test gegen Saudi-Arabien. Beim 0:1 gegen Mexiko sorgte er als Joker auch für einigen Schwung.

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