Pierre-Emerick Aubameyang und Borussia Dortmund sind von Tottenham knallhart ausgekontert worden. Pierre-Emerick Aubameyang und Borussia Dortmund sind von Tottenham knallhart ausgekontert worden. © imago
Pierre-Emerick Aubameyang und Borussia Dortmund sind von Tottenham knallhart ausgekontert worden.

Bittere Niederlage: Tottenham zu stark für Borussia Dortmund

Es ist die erwartet schwierige Gruppe für Borussia Dortmund: Der BVB verliert klar bei Tottenham Hotspur mit 1:3. Von den Engländern wird das Team von Trainer Peter Bosz knallhart ausgekontert. Im nächsten Gruppenspiel treffen die Borussen auf Real Madrid. Der Fehlstart droht.

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Die neue Saison der Champions League hätte nicht schlechter starten können für Borussia Dortmund und den frisch engagierten Trainer Peter Bosz. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt in der Partie bei Tottenham Hotspur im riesigen und nicht ausverkauften Londoner Wembley-Stadion, als Harry Kane die Abwehr des BVB mit einem Steilpass überwand. Der ehemalige Hamburger Heung-Min Son erlief den Ball, tanzte Borussen-Verteidiger Sokratis aus und traf zur frühen Führung ins kurze Eck – nach einem blitzschnellen Konter Die heimischen Fans erfüllten die Arena mit donnernden Gesängen, der Dortmunder Anhang verstummte, zumindest vorübergehend. Torschütze Son erklärte später stolz: „Wir haben gezeigt, wie gut wir in Wembley spielen können.“

Der Tabellenführer der Bundesliga zeigte nach dem frühen Rückschlag eine gute Reaktion, verlor am Ende allerdings 1:3. „Wir müssen einfach die Tore machen. Leider hat es nicht geklappt. So ist Fußball: Du verschießt eine Chance, die anderen machen das Tor“, sagte Dortmunds Christian Pulisic. Damit steht der BVB im internationalen Geschäft schon früh unter Druck. Der Gruppensieg in der Vorrunden-Staffel H ist nach allgemeinem Dafürhalten für Real Madrid reserviert. Dortmund und Tottenham duellieren sich um dem zweiten Platz. Durch die Niederlage im Wembley-Stadion ist der BVB im Nachteil. Die Schuld dafür dürfte – neben Schiedsrichter Gianluca Rocchi – auch Dortmunds Trainer Bosz zugeschoben werden.

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Borussia Dortmund in der Einzelkritik: Die Noten gegen Tottenham Hotspur!

Ex-Hamburger Son lässt Sokratis aussteigen

Der Übungsleiter ging ein hohes Risiko ein mit insgesamt fünf Änderungen in der Startelf im Vergleich zum 0:0 beim SC Freiburg. Vor allem, dass Mario Götze und Gonzalo Castro auf der Ersatzbank saßen und stattdessen Mahmoud Dahoud und Shinji Kagawa spielten, verblüffte.

Nach dem Gegentreffer durch Son sah es schon früh danach aus, als sollte sich die großflächige Rotation rächen. Doch der BVB schüttelte den Schock schnell ab und kam in der elften Minute sehenswert zum Ausgleich. Nach einem Doppelpass mit Kagawa schlenzte Jarmolenko den Ball aus rund 18 Metern aus halbrechter Position in den Torwinkel und rechtfertigte damit den ersten Startelf-Einsatz.

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Dortmund mit mehr Ballbesitz als Tottenham

Die Dortmunder hatten danach weitgehend die Kontrolle über die Partie, kamen phasenweise auf fast 70 Prozent Ballbesitz, doch das Tor traf wieder Tottenham. Einen Schuss von Kane ließ Borussen-Schlussmann Roman Bürki wieder ins kurze Eck passieren. Wieder nach einem Konter. Die Gäste kamen dem Tor zwar nahe, doch entweder war in letzter Sekunde ein gegnerischer Fuß im Weg oder es fehlten ein paar Zentimeter.

In der zweiten Hälfte sorgte vor allem eine Aktion für Wirbel. In der 56. Minute traf Pierre-Emerick Aubameyang technisch anspruchsvoll per Direktabnahme aus spitzem Winkel. Doch das Tor zählte nicht, weil sich der Schütze im Abseits befunden haben sollte. Eine Fehlentscheidung. Ein Fall für den Videobeweis? Dortmunds Abwehrmann Ömer Toprak sagte: „Es ist eine schwierige Entscheidung. Der Videobeweis hätte uns sehr geholfen!“

Borussia Dortmund in der Einzelkritik: Die Noten gegen Tottenham Hotspur!

Toprak wütend auf Schiedsrichter

Statt 2:2 stand es wenig später 1:3 aus Sicht des BVB. Nach Zuspiel von Christian Eriksen gelang Kane sein zweiter Treffer. Toprak: „Ein 1:3 haben wir hier aber nicht verdient. Der Schiedsrichter hat das Spiel mit seinen Fehlentscheidungen extrem beeinflusst.“ Die eingewechselten Götze und Castro konnten dem Spiel keine Wendung mehr geben, auch der Platzverweis gegen Jan Vertonghen hatte keine Auswirkungen mehr.

„Sie hatten den Ballbesitz, wir hatten die Tore“, fasste Manchesters Trainer Mauricio Pochettino das Spiel treffend zusammen.

Borussia Dortmund (Herren) Tottenham Hotspur FC (Herren) Champions League Tottenham Hotspur FC-Borussia Dortmund (13/09/2017 20:45)

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