07. September 2018 / 14:20 Uhr

Bitteres Gastspiel der Icefighters in Bayreuth

Bitteres Gastspiel der Icefighters in Bayreuth

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Die EXA IceFighters Leipzig verlieren das Spiel gegen die Bayreuth Tigers mit 2:11
Die EXA IceFighters Leipzig verlieren das Spiel gegen die Bayreuth Tigers mit 2:11 © Kempner (Archivbild)
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Nach nur sechs Trainingstagen waren die Bayreuth Tigers eine Nummer zu groß für die Leipziger IceFighters.

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Weiden/Leipzig. Das war eine ebenso deftige wie lehrreiche Packung am Donnerstagabend in Bayreuth: Die ersatzgeschwächten Eoishockey-Cracks der Exa Icefighters Leipzig unterlagen den höherklassigen Bayreuth Tigers mit 2:11 (0:4, 2:5, 0:2).

Der Klassenunterschied wurde schnell deutlich. Nach vier Minuten stand es 2:0, nach acht Minuten gar 3:0 für Bayreuth. Leipzigs Cheftrainer Sven Gerike zeigte sich davon nicht unbedingt überrascht: „Nach gerade einmal sechs Trainingstagen war Bayreuth an diesen Tag einfach eine Nummer zu groß und immer einen Schritt schneller.“ Zugleich relativierte der Coach das Ergebnis: „Man darf das nicht überbewerten. Aber wir müssen halt auch noch sehr viel arbeiten bis zum Saisonstart.“

Immerhin trumpften die Sachsen im Mittelabschnitt mit zwei Treffern in Überzahl auf (Velecky, Fischer). Abwehrmann und Neuzugang Alexander Seifert hatte beide Male ein Aktie daran und könnte das Überzahlspiel in Zukunft beleben. Auffällig zudem: Mit Antti Paavilainen, Marvin Miethke und Esbjörn Hofverberg haben  gleich drei Korsettstangen im Kader gefehlt, außerdem noch Kenneth Hirsch. Grund zur Sorge für die Fans? Gerike: „Nein, voraussichtlich sind alle beim nächsten Test am Sonntag an Bord.“ Denn fast alle Ausfälle waren beruflicher oder  privater Natur.

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Um die dünne Personaldecke aufzuhübschen, fuhren zwei Try-Out Kandidaten mit nach Bayern: Tim Berlin (17, Chemnitz Crashers) und Florian Bocu (24, Deutsch-Rumäne, Steaua Bukarest), beide Stürmer, die sich empfehlen wollen. „In so einem Spiel ist es natürlich für beide schwer, etwas zu beweisen. Wir werden die wenigen Eindrücke aus dem Spiel und den Trainings dennoch nehmen, um eine Entscheidung zu treffen“, sagte Gerike.

Am Sonntag (18.30 Uhr) folgt mit den Blue Devils Weiden der erste Gegner auf Augenhöhe. Dort sollen die ersten ernsten Schlüsse zu ziehen sein und der Trainer ist sich sicher: „Da machen wir wieder einen Schritt vorwärts.“

Von Martin Bergau

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