31. März 2018 / 12:11 Uhr

C1 des 1. FC Lok Leipzig gewinnt mit 3:0 

C1 des 1. FC Lok Leipzig gewinnt mit 3:0 

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Blau - Gelb schlägt Himmelblau © 1. FC Lok Leipzig - Nachwuchs
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In der Nachholpartie des achten Spieltages bezwangen die Probstheidaer den Chemnitzer FC II deutlich. 

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Leipzig. In einer Nachholpartie des 8. Spieltags der Landesliga setzten sich die C1-Junioren des 1. FC Lok Leipzig gegen die U14 des Chemnitzer FC verdient mit 3:0 durch. Damit schieben sich die Leipziger bei immer noch drei Spielen weniger in der verzerrten Tabelle auf Platz fünf.

Nachdem die Erstansetzung dem Sturm zum Opfer gefallen war, hielt diesmal das Wetter und die Partie konnte auf dem, den Umständen entsprechenden, aber bespielbaren Platz stattfinden. „Auch wenn wir mit Halbzeitpfiff 1:0 in Führung gingen, waren wir trotzdem nicht richtig zufrieden mit der ersten Halbzeit.“, fasste Co-Trainer Wulf das Geschehen der ersten 35 Minuten zusammen. Drei Tage nach dem schweren Pokalspiel in Weixdorf, gelang es den Probstheidaern zu selten, spielerische Lösungen gegen die tief stehenden Chemnitzer zu finden. Dabei befand Wulf, dass im Gegensatz zum Pokalhalbfinale zu oft lange, vor allem planlose Bälle geschlagen wurden, ohne die Chemnitzer Kette zu überspielen. Da die 6er sich nicht klar genug anboten, die Außenspieler nicht anspielbar und die Verteidiger zu tief standen, musste jene zu oft mit langen Bällen nach vorn agieren.

So sahen die 50 Zuschauer laut Wulf zu viel „Mittelfeldfussball“. Aber auch die Chemnitzer entfalteten keine Gefährlichkeit, da die Leipziger Defensive hinten gut stand und durchkommende Pässe in die Tiefe vom Leipziger Hüter abgelaufen wurden. Auch die Chemnitzer versuchten mit langen Bällen zu agieren, um ihre schnellen und vor allem sehr großen Außen in Szene zu setzen. Und obwohl die Probstheidaer mehr Ballbesitz hatten, generierten sie zu wenige Chancen aus diesem Umstand: Ein Fernschuss und ein Hineinspritzen in eine Flanke von der linken Seite, die der Chemnitzer Hüter aus vier Meter mit einer starken Parade abwehrte, waren die Ausbeute aus 34 Minuten. Aber die Hausherren drängten und wollten die Führung. Und erzwangen diese, als eine scharfe Hereingabe von Außen vom Knie eines Gäste-Abwehrspieler zur 1:0-Führung unmittelbar vor dem Pausenpfiff ins Netz sprang.

In der Halbzeitpause, so Wulf weiter, bekamen: „...die Jungs noch einmal aufgezeigt, wie wir es besser machen, vor allem spielerisch lösen wollen.“ Und gleich die erste Aktion nach der Pause funktioniert: Ein Ball ins Zentrum wurde nach Außen abgelegt und mit einem Schnittstellenpass in die Tiefe gespielt, wo der optimal startende Leipziger das Leder in die lange Ecke schob (37.). Ein für die Leipziger optimaler Zeitpunkt, der Ruhe und Sicherheit ins Spiel der Gastgeber brachte. Nun spielten die Lok-Junioren auch besseren Fußball, kamen zu Chancen und dominierten das Spiel. Aber die Chemnitzer versuchten weiterhin, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Der Lok-Keeper blieb daher stets zum aufmerksamen Mitspielen gezwungen und ein strammer Schuss von der Strafraumkante zwang ihn zum Einsatz seiner ganzen Körperlänge. Dies zeigte den Willen der Chemnitzer im Spiel zu bleiben. Aber das unmittelbar darauf fallende 3:0, ein von Außen gespielter Ball, in den der Leipziger Stürmer seinen Fuß hielt und in die lange Ecke beförderte (46.), entschied das Spiel endgültig. Bis zum Spielende setzten die Gastgeber nach, da sie es sich nicht leisten konnten, gegen die Himmelblauen abzuschalten.

Bilanzierend befand Co-Trainer Wulf, dass heute kein „Vollgas-Spiel“ möglich gewesen sei: Erst das schweres Weixdorf-Spiel, dann mit dem CFC U14 ein schwieriger Gegner auf schwierigem Boden. Aber so Wulf, wir haben: „...die Null gehalten, drei Tore geschossen, das Nachholspiel gewonnen, was ganz wichtig für uns ist.“ Mit der ersten Halbzeit war das Trainerteam nicht zufrieden, mit der zweiten, so wie die Jungs es gemacht hätten, dann schon. Nun gelte es, sich auf das nächste Spiel gegen den VFC Plauen intensiv vorzubereiten, um auch dieses Spiel erfolgreich zu bestreiten.

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