12. Juli 2018 / 08:57 Uhr

„Blau-Weiß Bennewitz ist eine Erfolgsgeschichte“

„Blau-Weiß Bennewitz ist eine Erfolgsgeschichte“

Roger Dietze
Machen sich mit einer Tombola für Blau-Weiß Bennewitz stark: Bürgermeister Bernd Laqua, Frank Engel (Trainer der Traditionsmannschaft), Kinderkrebshilfe-Organisator Marcus Wulftange sowie Moderator Rainer Lutze (v.l.n.r.). Vor allem das grüne Torwarttrikot war begehrt...
Machen sich mit einer Tombola für Blau-Weiß Bennewitz stark: Bürgermeister Bernd Laqua, Frank Engel (Trainer der Traditionsmannschaft), Kinderkrebshilfe-Organisator Marcus Wulftange sowie Moderator Rainer Lutze (v.l.n.r.). Vor allem das grüne Torwarttrikot war begehrt... © Th. Würker
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Wolfgang Wahlbuhl, Präsident des Kreisoberligisten aus dem Muldental, spricht im Interview über die Zukunft des Vereins.

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Muldental/Leipziger Land. Die Krönung blieb dem SV Blau-Weiß Bennewitz in seinem Jubiläumsjahr verwehrt: Ein Punkt fehlte den Kreisoberliga-Kickern in der vergangenen Saison zum Aufstieg in die Landesklasse. Aufgehoben ist allerdings nicht aufgeschoben, sagt Präsident Wolfgang Wahlbuhl (67), dessen Verein 1968 als SG Traktor Bennewitz aus der Taufe gehoben wurde und im Juni 50-jähriges Jubiläum feierte. Die LVZ Muldental sprach mit dem Bennewitzer Funktionär über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

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Herr Wahlbuhl, 50 Jahre wird man nur einmal. Ist die Party ihrer Meinung nach dem Anlass angemessen gewesen?

Absolut, es war ein rundum gelungenes Fest und noch dazu das größte seit dem Hochwasser-Jubiläum 2012, als die Band „Karussell“ in Bennewitz gespielt hat. Mein Eindruck ist zudem der, dass das Fest bei den Besuchern sehr gut angekommen ist.

Hat der Verein aus ihrer Sicht guten Grund zum feiern?

Ja, der SV Blau-Weiß Bennewitz ist ohne Zweifel eine Erfolgsgeschichte, was allein schon an der Entwicklung der Mitgliederzahlen ablesbar ist. Seit 2002 hat sich diese nahezu auf 200 verdoppelt. Eine Folge dieser guten Entwicklung ist, dass unsere Umkleidekabinen und die Zahl der Plätze nicht mehr so recht zur Größe des Vereins passen, was entsprechende Maßnahmen erforderlich macht.

Welche sind das genau?

In erster Linie ist es ein Kunstrasenplatz, den wir dringend benötigen. Das Einmieten der ersten Mannschaft beim SV Naunhof kann allein schon der Kosten wegen nur eine Übergangslösung sein. Ein Kunstrasenplatz muss besser früher als später her.

Über welchen Zeithorizont sprechen wir?

Die Voraussetzungen dafür sind mit dem Ankauf einer entsprechenden Fläche seitens der Gemeinde bereits getätigt, aber sie allein und schon gar nicht der Verein kann die Investitionssumme stemmen. Wir müssen also sehen, dass wir an Fördermittel kommen. Wir wollen im neuen Jahr aktiv werden, um Aufnahme ins EU-Leader-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raumes zu finden.

Zum Sportlichen. Wie stark wurmt der knapp verpasste Aufstieg?

Es ist in der Tat ärgerlich, dass uns nur ein Pünktchen gefehlt hat. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben, in der neuen Saison ist der Aufstieg das erklärte sportliche Ziel. Die Mannschaft hat sich seit 2012 in der Staffel etabliert, spielte in den letzten Spielzeiten immer oben mit. Sprich: die Zeit ist reif für den Aufstieg, und die Mannschaft will ihn auch.

Der Wille allein reicht im Fußball nur selten, die nötigen Finanzen müssen auch verfügbar sein.

Unsere Sponsoren sind bereit, die Herausforderung Landesklasse finanziell mitzutragen. Denn uns ist klar, dass es der einen oder anderen personellen Verstärkung bedarf, was wiederum mit Kosten verbunden ist.

Mit Frank Wimberger verfügen Sie dank seiner Verbindungen in der regionalen Fußballszene über den richtigen Mann auf der Trainerbank.

In der Tat hat Frank Wimberger seit seinem Amtsantritt hier einiges bewirkt. Mit unserer soliden Nachwuchssituation verfügen wir zudem über eine gute Basis, ohne die die Herausforderung Landesklasse nicht zu bewerkstelligen wäre.

mit der Dance Company Leipzig, Moderator Rainer Lutze, Traditionsmannschaft des 1. FC Lok Leipzig, Herr Schmitt & Band

Gepostet von SV Blau-Weiss Bennewitz am Samstag, 23. Juni 2018
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