04. Dezember 2018 / 17:26 Uhr

Blau-Weiß Greifswald springt auf einstelligen Tabellenrang

Blau-Weiß Greifswald springt auf einstelligen Tabellenrang

Johannes Weber
Blau-Weiß-Spieler Daniel Schröder, der Schütze des 5:1, setzt sich gegen Clemens Bräuer (Mirow) durch. 
Blau-Weiß-Spieler Daniel Schröder, der Schütze des 5:1, setzt sich gegen Clemens Bräuer (Mirow) durch.  © Ronald Krumbholz
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Landesliga-Aufsteiger fegt den FSV Mirow/Rechlin mit 5:1 vom Feld. Am kommenden Wochenende geht's gegen den SV Siedenbollentin.

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Greifswald. Fußball-Landesligist Blau-Weiß Greifswald gelang im letzten Spiel der Hinrunde ein souveräner 5:1-Heimsieg gegen den FSV Mirow/Rechlin. Die Gäste, in der Tabelle Vorletzter und mit dünner Personaldecke angereist, hatten auswärts bislang nur einen einzigen Zähler geholt – beim 0:0 in Rostock, Anfang September.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserem Auftritt gegen Mirow/Rechlin“, freut sich BW-Trainer Andreas Reiter. „Wir sind wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz gesprungen.“ Als Aufsteiger kann sich die bisherige positive Bilanz – sechs Siege, vier Remis, fünf Niederlagen, ein Torverhältnis von 29:27 und Platz neun – durchaus sehen lassen.

Bildergalerie: FSV Blau-Weiß Greifswald - FSV Mirow/Rechlin 5:1

Robin Kuchenbecker  verteidigt gegen den Greifswalder Daniel Langenstein  (r.).
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Robin Kuchenbecker verteidigt gegen den Greifswalder Daniel Langenstein (r.). ©
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Blau-Weiß startete als klarer Favorit zielstrebig in die Partie und ging nach 24 Minuten auch in Führung. Kurz vor der Pause gab man die Kontrolle über die Partie aber kurzzeitig aus der Hand. Die Greifswalder machten sich das Leben unnötig selbst schwer.

Nach einem langen Abschlag von Keeper Oliver Jundel profitierte die Gästemannschaft vom fehlerhaften Stellungsspiel der Greifswalder Defensive und netzte zum Ausgleich ein. Die Hausherren waren allerdings gefestigt genug, noch vor der Pause nachzulegen. Jan Ehlert, der schon das 1:0 vorbereitet hatte, sorgte nun selbst für den Halbzeitstand von 2:1. Er wurde beim Zurücklaufen in die eigene Hälfte von einem Mirower beleidigt, der daraufhin mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde.

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Von diesem Doppelschlag erholten sich die Gäste nach der Pause nicht mehr. Die Hansestädter ließen nun hinten gar nichts mehr anbrennen. Dafür fehlte es aber im letzten Drittel auch zu häufig an der Genauigkeit im Abschluss, so dass es an klaren Chancen – bis auf einen Fernschuss von Ehlert, der Ball touchierte die Latte – lange fehlte. Nach gut einer Stunde sorgte Linksverteidiger Daniel Langenstein nach schöner Einzelleistung aber für das befreiende 3:1. Joker Dorian Tank, schon am Treffer von Langenstein beteiligt, erzielte wenig später den vierten Treffer. Der Schlusspunkt war dem gut aufgelegten, aber vor dem Tor manchmal glücklosen Daniel Schröder vorbehalten, der per Volley aus der Distanz traf.

 Obwohl die Hinrunde beendet ist, müssen die Greifswalder am kommenden Wochenende noch einmal aufs Feld. Siedenbollentin ist dann der Gegner auf dem Greifswalder Sportplatz. Der Tabellenvierte hat nur fünf Zähler mehr auf dem Konto als Blau-Weiß.

Blau-Weiß: Schulze – Harms, Fuhrmann, Berlin, Langenstein – Müller – Wenke, Ehlert, Gust (64. Münchberg, 74. Felzmann), Büchner ( 58. Tank) – Schröder.
Tore: 1:0 Wenke (24.), 1:1 Lindner (42.), 2:1 Ehlert (44.), 3:1 Langenstein (60.), 4:1 Tank (72.), 5:1 Schröder (86.).

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