vfl sion GQ Beim Blitzturnier in La Manga traf zunächst Mario Gomez gegen den FC Sion. © Roland Hermstein
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Blitzturnier in La Manga: Ein Sieg und ein Unentschieden für den VfL Wolfsburg

Ordentlicher Trainingslager-Abschluss des VfL: Beim kurzfristig anberaumten Blitzturnier im spanischen La Manga feierte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist über je 45 Minuten Spieldauer einen 2:1-Sieg gegen den schweizerischen Erstligisten FC Sion, trennte sich von Zweitligist FC Erzgebirge Aue mit 0:0 – und ist damit Turniersieger.

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„Das erste Spiel gewonnen, das zweite 0:0 gespielt – wir können zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass wir am Ende des Trainingslagers und kaputt sind“, sagte der Neuzugang. Die Müdigkeit war den Spielern nach einer knappen Woche harter Arbeit anzumerken. Trainer Valérien Ismaël ließ sein Team nicht wie zuletzt im 3-5-2-System, sondern im 4-2-3-1 spielen. Die Viererkette strahlte aber eher Unsicherheit als Stabilität aus. Zahlreiche Torchancen ließen die Wolfsburger gegen Sion und Aue zu. Dennoch war der Coach mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Kompliment an die Mannschaft – sie hat alles reingehauen, es ist nicht einfach, wenn man so müde ist. Die Mannschaft hat trotzdem versucht, sich zu belohnen“, sagte der 41-jährige Deutsch-Franzose.

vfl soin2 Später bescherte Yunus Malli mit seinem ersten Treffer für den VfL den 2:1-Sieg gegen Sion. © Roland Hermstein

Gegen die Schweizer sorgte Mario Gomez nach einer Viertelstunde für die VfL-Führung. Im Sechzehner hatte der Angreifer zu viel Platz, drehte sich und schoss den Ball mit rechts unten links ins Tor. Karim Bertelli erzielte nach 27 Minuten den Ausgleich. Seinen Schuss fälschte Ricardo Rodriguez unhaltbar ab. Die Kugel senkte sich oben links ins Wolfsburger Tor. Die dickste Chance aufs 2:1 vergab Malli in der 37. Minute: Eine Flanke von Daniel Caligiuri köpfte er aus drei Metern als Aufsetzer über das Tor. „Ich bin da voll angeschossen worden, konnte deshalb nicht mehr reagieren – das sah bestimmt lustig aus“, beschrieb Malli humorvoll. Doch wenig später machte er es deutlich besser und bescherte mit einem trockenen Schuss nach Vorarbeit von Yannick Gerhardt den 2:1-Erfolg.

vfl aue Riechedly Bazoer (r.) agierte gegen Aue auffällig und hatte die beste Chance des Spiels. © Roland Hermstein

Wie schon gegen Sion passte auch gegen Aue das Zusammenspiel zwischen Malli und Gomez. Der deutsche Nationalspieler legte nach sieben Minuten für den Türken ab – doch dessen Schuss flog knapp über den Kasten. Wenig später bewahrte Koen Casteels sein Team zweimal vor dem Rückstand. Und auch zehn Minuten vor dem Ende war es der Belgier, der aus kurzer Distanz gegen Nicky Adler parierte und das 0:0 festhielt. Die beste VfL-Chance hatte Neuzugang Riechedly Bazoer. Seinen abgefälschten Schuss parierte Torwart Martin Männel stark.

VfL Wolfsburg – FC Sion   2:1
VfL: Benaglio – Seguin, Bruma, Rodriguez, Gerhardt – Guilavogui, Gustavo – Caligiuri, Malli, Ntep – Gomez.
Sion: Mitryushkin – Lüchinger, Ricardo, Ziegler, Morgado – Salatic, Karlen, Bertelli – Follonier, Da Costa, Rinjala.
Tore: 1:0 (15.) Gomez, 1:1 (27.) Bertelli, 2:1 (44.) Malli.

VfL Wolfsburg – Erzgeb. Aue   0:0
VfL: Casteels – Vieirinha, Bruma, Rodriguez (17. Knoche), Gerhardt – Guilavogui (17. Träsch), Gustavo (17. Bazoer) – Blaszczykowski, Malli, Ntep (29. Brekalo) – Gomez (29. Mayoral).
Aue: Männel – Hertner, Breitkreuz, Kalig, Rizzuto – Samson, Fandrich, Skarlatidis, Adler – Nazarov, Köpke.
Tore: keine.

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