11. Dezember 2017 / 12:36 Uhr

Boateng über 96-Leihgabe Marius Wolf: "Wenn er so weitermacht, wird er Nationalspieler"

Boateng über 96-Leihgabe Marius Wolf: "Wenn er so weitermacht, wird er Nationalspieler"

Marcel Seniw
Marius Wolf erzielte gegen Hertha BSC Berlin sein zweites Bundesligator. 
Marius Wolf erzielte gegen Hertha BSC Berlin sein zweites Bundesligator.  © Michael Hundt/Matthias Koch
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Bei Hannover 96 ohne Perspektive, bei Eintracht Frankfurt kaum mehr wegzudenken: Marius Wolfs Durchbruch zum Bundesligaspieler - und vielleicht sogar noch mehr. 

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Als Marius Wolf von Hannover 96 an Eintracht Frankfurt ausgeliehen wurde, ergriff der Außenbahnspieler nach eigener Aussage seine "letzte Chance". Wolf kam von der Isar, genauer gesagt vom TSV 1860 München, im Januar 2016 an die Leine, doch konnte sich bei den Roten nicht durchsetzen und landete dementsprechend in der 96-Reserve. 

Nach nur einem Jahr schloss er sich im Januar 2017 auf Leihbasis Eintracht Frankfurt an, wo er nun sein Glück gefunden zu haben scheint. Gegenüber dem Kicker verriet er, dass er nicht wollte, dass ihm so etwas wie in Hannover noch mal passiere. Er habe Gas gegeben und wusste, dass er seine Chance bekommen würde - "wenn nicht in Hannover, dann woanders".

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Ob in Hannover geboren, als Talent verpflichtet oder Stammkraft im 96-Nachwuchs: Diese Talente schafften ihren Durchbruch nicht bei 96 und verdienen jetzt woanders mit dem Fußball ihr Geld.

Kingsley Schindler spielt heute bei Holstein Kiel und mischt mit den Störchen die zweite Bundesliga auf. Bei Hannover 96 konnte sich der ehemalige U19-Spieler nicht durchsetzen und fand über die Stationen Neustrelitz und Hoffenheim II den Weg zum KSV. Zur Galerie
Kingsley Schindler spielt heute bei Holstein Kiel und mischt mit den Störchen die zweite Bundesliga auf. Bei Hannover 96 konnte sich der ehemalige U19-Spieler nicht durchsetzen und fand über die Stationen Neustrelitz und Hoffenheim II den Weg zum KSV. ©
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Zwei Tore und drei Vorlagen in der Liga, ein Treffer im DFB-Pokal: Marius Wolf ist in der Bundesliga angekommen. Dass es für den 22-Jährigen in Frankfurt so läuft, mache ihn glücklich. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic attestiert dem gebürtigen Coburger eine "super Entwicklung". Er besäße die Mentalität und die Qualität, um ein richtig guter Bundesligaspieler zu werden.

Wolfs Teamkollege Kevin-Prince Boateng geht gar einen Schritt einen Schritt weiter: Er traut der 96-Leihgabe nämlich eine ganz große Karriere zu. Wenn Wolf so weitermache, werde er Nationalspieler, sagte Boateng nach dem Frankfurter 2:1-Sieg über Hertha BSC Berlin, bei dem sowohl Wolf als auch Boateng trafen. 

Die Eintracht wird die Kaufoption für Marius Wolf im kommenden Sommer in Höhe von 500.000 Euro ziehen. Hannover verliert somit nicht nur ein Talent mit Bundesligaformat, sondern macht auch noch ein Transferminus von einer Million Euro.

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