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Bornreihe zieht ins Finale ein

Fußball-Oberligist trifft im Kampf um Wendelken-Cup auf SG Aumund-Vegesack

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Fußball-Oberligist SV Blau-Weiß Bornreihe ist auf einem guten Weg, seinen Vorjahreserfolg bei der eigenen Sportwoche zu wiederholen. Nach einem torlosen Spiel gegen den FC Hagen/Uthlede setzten sich die „Moorteufel“ vor rund 500 Zuschauern im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen den FC Hagen/Uthlede durch. Im Finale um den Wendelken-Cup trifft Bornreihe an diesem Sonntag auf die SG Aumund-Vegesack. Im Spiel im Platz fünf setzte sich der FC Hambergen gegen den TSV Wallhöfen durch.

FC Hambergen – TSV Wallhöfen 3:2 (0:1). Durch zwei späte Treffer setzte sich der FC Hambergen in dieser Begegnung zweier Bezirksligisten etwas glücklich durch. Im ersten Abschnitt hätten sich die ersatzgeschwächten „Zebras“ nicht über einen höheren Rückstand beschweren dürfen.Wallhöfen war aggressiver und spielfreudiger, und allein Sönke Schröder hätte die Partie vorentscheiden können: Zweimal scheiterte der agile Ex-Bornreiher am gut reagierenden Timo Flathmann. Nach toller Vorarbeit von Jon Suhr traf er außerdem den Pfosten. So ging es nach einem Treffer von Patrick Hirsch, der aus dem Gewühl heraus traf, für Wallhöfen nur mit einem 1:0-Vorsprung in die Halbzeitpause.

„Man hat gesehen, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt. Wallhöfen war in fast allen Belangen besser“, analysierte FCH-Coach Christian Hasloop. Allerdings agierte sein Team nach der Halbzeitpause etwas konsequenter und konnte die Wallhöfener Abwehr um den starken Luka Muskee in Bedrängnis bringen.Vor allem Dennis Heineke drehte jetzt auf: Nachdem er Felix Hampel den Ball abgeluchst und einen Doppelpass mit Finn-Niklas Klaus gespielt hatte, verwandelte der Goalgetter eiskalt zum Ausgleich (61.).

Bis in die Schlussphase passierte nicht mehr viel, die letzten fünf Spielminuten hatten es dafür umso mehr in sich. Zunächst umkurvte Alexander Kück nach einem schönem Pass von Hirsch Hambergens Keeper Flathmann und besorgte die erneute Führung. Nur wenige Minuten später erzwang Simon Küstner mit einem Traumtor aus mehr als 30 Metern Torentfernung den Ausgleich.Als dann Florian Lütjen an den Ball kam und zum 3:2 für Hambergen traf, war die Partie gedreht (80. +2).

SV Blau-Weiß Bornreihe – FC Hagen/Uthlede n. E. 4:2 (0:0, 0:0). Die Erwartungen an das Prestigeduell waren riesig, der gegenseitige Respekt in den 80 Minuten aber auch.Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams zwar ein temporeiches und intensives Spiel, Torraumszenen aber blieben in der von Taktik und bissigen Zweikämpfen geprägten Partie Mangelware. „Hinten standen wir sehr gut und haben gut verschoben. Nach vorne fehlte allerdings ein wenig die Entlastung. Für ein Vorbereitungsspiel war von beiden Seiten sehr viel Respekt im Spiel“, betonte Hagens Coach Max Klimmek.

Er konnte in der ersten Halbzeit keine Torchance seiner Elf verzeichnen, und auf der anderen Seite tauchte nur Torben Poppe nach einer Kombination über Philip Bähr und Jascha Stern gefährlich im Strafraum auf. Er verzog aber knapp (23.). Auch nach der Halbzeitpause blieben die Gastgeber das etwas aktivere Team, fanden gegen die kompakte Hagener Mannschaft aber kein wirkliches Mittel. Nach einer Stern-Flanke köpfte Poppe knapp vorbei, und nach einen zu kurz geratenen Rückpass rettete Nico Eden in höchster Not gegen Söhnke Jahn. Die größte Chance zum Sieg bot sich zwölf Minuten vor dem Ende den Hagenern. Nach einem langen Pass des gewohnt starken Marlo Burdorf nahm Daniel Grimm, der immer wieder seine Qualitäten aufblitzen ließ, den Ball perfekt mit, scheiterte mit seinem Flachschuss aber am Pfosten.

So ging es nach 80 Minuten ins Elfmeterschießen, in dem die Bornreiher die besseren Nerven besaßen. Während alle Schützen der „Moorteufel“ verwandelten, schoss Berendt Knoop über den Kasten, und Mirko Radtke scheiterte an Yannik Viol. „Das war taktisch schon ganz gut von uns. Zwar gab es wenige Torchancen, aber wir haben insgesant mehr investiert und deshalb verdient gewonnen“, freute sich SV-Coach Böschen.

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