21. Oktober 2018 / 19:48 Uhr

Einer für Joachim Löw? Jonas Hofmann ballert Gladbach auf Platz zwei

Einer für Joachim Löw? Jonas Hofmann ballert Gladbach auf Platz zwei

Redaktion Sportbuzzer
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Mönchengladbach-Star Jonas Hofmann bejubelt das erste seiner zwei Tore gegen Mainz 05.
Mönchengladbach-Star Jonas Hofmann bejubelt das erste seiner zwei Tore gegen Mainz 05. © imago/Team 2
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Borussia Mönchengladbach schiebt sich vor den FC Bayern und besiegt den 1. FSV Mainz 05 im Borussia Park deutlich mit 4:0. Überragend: Der Ex-Dortmunder Jonas Hofmann, dem drei Tore gelangen.

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Mit erfrischendem Offensivfußball und einem Dreierpack von Jonas Hofmann hat Borussia Mönchengladbach erstmals seit vier Jahren wieder den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga erobert. Die Gladbacher gewannen am Sonntagabend auch ihr viertes Heimspiel mit 4:0 (1:0) gegen den 1. FSV Mainz 05 und übernahmen mit 17 Punkten Rang zwei hinter Borussia Dortmund. Vor 51 123 Zuschauern im Borussia-Park erzielten Hofmann (21./53./63.) und Thorgan Hazard (58.) die Treffer für die nun schon neunmal in Serie zu Hause unbesiegten Borussen. Die seit nunmehr fünf Spielen sieglosen Mainzer bleiben auch seit 450 Minuten torlos.

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„Ich finde Hofmann gut. Es hat ihm in den letzten Jahren ein wenig an Konstanz gefehlt, aber er ist ein Spieler, der technisch gut ist und gute Laufwege macht", sagte Joachim Löw kürzlich über Hofmann. Der revidierte sich: „Ich wusste davon vorher nichts, habe das auch nur gelesen. Die Nationalmannschaft ist ein Traum für jeden Profi. Wenn man selbst hohe Ansprüche an sich stellt, dann ist doch klar, dass mich solche Sätze pushen."

Gladbach startet mir nur einer Änderung

Gladbach startete nach dem Erfolg gegen die Bayern mit nur einer Änderung in die Partie. Im zentralen defensiven Mittelfeld übernahm wieder Tobias Strobl für Christoph Kramer die Organisation, so hatte Borussia auch die ersten vier Partien bestritten. Bei den Rheinhessen kehrte Florian Müller nach Adduktorenprobleme ins Tor zurück und Daniel Brosinski spielte auf der Rechtsverteidigerposition. Die Gastgeber hätten gleich zu Beginn in Führung gehen können, doch nach einer Ecke von Hofmann traf Alassane Plea den Ball aus kurzer Entfernung nicht richtig und vergab die Chance ebenso wie Lars Stindl der kurz darauf aus zwölf Metern knapp verzog.

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Die in der Defensive und im Aufbau gut organisierten Mainzer zeigten auch offensiv bessere Ansätze als ihre bisherige karge Ausbeute von vier Treffern vermuten ließ. Doch Jean-Philippe Mateta nutzte einen eklatanten Fehlpass von Nico Elvedi nach acht Minuten nicht und schob den Ball am Tor vorbei. Einen Kopfball von Jonathan Burkardt fing Borussias Keeper Yann Sommer sicher ab (14.). Der bis dahin schönste Gladbacher Angriff führte dann zum 1:0. Ein Zuspiel von Stindl nutzte Hazard zu einem Pass in die Tiefe auf Hofmann, der dann mit einem Schuss aus halbrechter Position traf. Der ehemalige Mainzer hatte dann acht Minuten später Pech mit einem Schlenzer, den Torhüter Müller spektakulär parieren konnte. In der 53. Minute war es dann wieder Stindl, der Hazard in Szene setzte und dessen Pass konnte Hofmann aus kurzer Distanz zum 2:0 verwerten.

Mainzer suchen ihre Chancen

Trotz der immer wieder gefährlichen Offensivaktionen der Gastgeber suchten die Mainzer ihre Chancen und forderten die Borussen-Abwehr und Torhüter Sommer immer wieder heraus. Doch die Torlos-Serie der Rheinhessen dauert nun schon fünf Spiele an. Am Ende setzte sich die bärenstarke Offensive der Gladbacher durch. Hazard traf nach Pass von Plea zum 3:0, und Hofmann setzte mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt. Damit erzielten die Gladbacher auch im 14. Spiel in Serie mindestens einen Treffer - das ist die längste Torserie des Klubs seit 27 Jahren.

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