08. Februar 2019 / 22:19 Uhr

Bosz-Party in Mainz: Bayer Leverkusen feiert Sieg nach Offensiv-Spektakel

Bosz-Party in Mainz: Bayer Leverkusen feiert Sieg nach Offensiv-Spektakel

Redaktion Sportbuzzer
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Extrem starker Sieg: Die von Peter Bosz trainierten Leverkusener überrollten Mainz 05 förmlich. 
Extrem starker Sieg: Die von Peter Bosz trainierten Leverkusener überrollten Mainz 05 förmlich.  © imago/Jan Huebner
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So kennen wir Mannschaften von Peter Bosz: Bayer Leverkusen hat beim Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 ein Offensiv-Feuerwerk abgebrannt - und die Mainzer mit 5:1 deutlich besiegt. Besonders Nationalspieler Julian Brandt glänzte.

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Mit einem Offensiv-Festival ist Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga vorerst auf einen Europapokal-Platz gestürmt. Das Werksteam setzte sich am Freitagabend zum Auftakt des 21. Spieltages vor allem dank einer starken ersten Halbzeit hoch verdient mit 5:1 (4:1) bei Mainz 05 durch und leistete damit auch Wiedergutmachung für das peinliche Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal am Dienstag beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim.

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Wendell (5.), Kai Havertz (20.), Julian Brandt (30.) und Karim Bellarabi (43.) sorgten schon vor der Pause mit ihren Toren für den Stimmungskiller beim Mainzer Fastnacht-Heimspiel. Der überragende Brandt (64.) markierte vor 21.905 Zuschauern mit seinem zweiten Tor den Endstand. „Vom DFB-Pokal mal abgesehen, sind wir in der Bundesliga auf gutem Kurs. Ich hoffe, dass - so schmerzhaft es war - der Pokal ein Ausrutscher war“, sagte der Mann des Spiels, der neben seinem ersten Doppel-Pack in der Bundesliga auch noch zwei Tore vorbereitete. Er mahnte bei Eurosport: „Jetzt aber wieder in komplette Euphorie auszubrechen, wäre falsch.“

Peter Bosz: "Wir hätten noch drei, vier Tore mehr schießen müssen"

Bayer-Trainer Peter Bosz lobte sein Team, war allerdings nicht zu 100 Prozent zufrieden: "Die Weise, wie wir gespielt haben, hat mir gefallen. Wir hätten noch drei, vier Tore mehr schießen müssen", sagte der Coach, der für seine offensive Spielweise bekannt ist. Der Mainzer Stefan Bell zeigte sich enttäuscht: "Wir hatten viel investiert und kriegen dann aus jedem kleinen Fehler, den wir machen, ein Gegentor. Das ist schon sehr ärgerlich."

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Nach dem dritten Bundesliga-Erfolg nacheinander unter ihrem neuen Trainer Bosz - eine solche Serie gelang Bayer zuletzt vor drei Jahren - kletterten die Leverkusener mit 33 Zählern vorerst auf den fünften Rang. Die bislang überzeugenden Mainzer mussten fünf Tage nach dem 0:3 in Augsburg den zweiten Rückschlag hinnehmen und blieben mit 27 Zählern auf Rang elf.

Leverkusen-Coach Bosz vertraute auf Team, das Bayern geschlagen hat

Bayer-Coach Bosz reagierte auf die Pokal-Pleite in Heidenheim und änderte in Mainz sein Team auf fünf Positionen. Der Niederländer vertraute der Startformation, die in der Vorwoche Rekordmeister Bayern München mit 3:1 bezwungen hatte. Und er hatte Erfolg.

Dabei gehörten die ersten Minuten noch den Mainzern. In der zweiten Minute hätte Jean-Philippe Mateta beinahe einen Bayer-Fauxpas genutzt, scheiterte aber an Leverkusens Torwart Lukas Hradecky. Drei Minuten später begann dann das Angriffs-Festival - auch begünstigt durch haarsträubende Mainzer Fehler: Wendell nutzte die erste Torchance der Gäste nach einer Kombination von Kevin Volland und Bellarabi. Zwar konnte der Schwede Quaison (9.) nach einem Eckball ausgleichen. Doch Bayer ließ sich nicht mehr davon beeindrucken.

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Brandt, Bellarabi und Volland wirbeln

Vor allem Nationalspieler Brandt, aber auch Bellarabi und Volland wirbelten die FSV-Abwehr durcheinander. So brachte Havertz (20.) sein Team wieder in Front, Brandt (30.) erhöhte nach Doppelpass mit Volland. Sekunden zuvor hatte Bellarabi nur die Latte getroffen. Kurz vor dem Wechsel traf er dann besser und ließ mit seinem Schuss vom rechten Strafraumeck FSV-Torwart Florian Müller keine Chance. Eine Minute zuvor hatte Müllers Teamkollege Aaron Pech, als er nur die Latte traf. Mehr war von den Mainzern aber nicht mehr zu sehen.

Im zweiten Abschnitt beruhigte sich die Partie. Die laufstarken Leverkusener behielten weiter die Kontrolle. In der 50. Minute verpasste Leon Bailey nur knapp das 5:1. Brandt holte dies nach etwas mehr als eine Stunde nach. Mainz ergab sich seinem Schicksal. Bayer durfte ungehindert kombinieren und das Spiel herunterspulen.

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