26. Februar 2018 / 22:15 Uhr

Brandenburger Olympiastars bei Ankunft am Flughafen Tegel gefeiert

Brandenburger Olympiastars bei Ankunft am Flughafen Tegel gefeiert

Stephan Henke
Goldmedaillen-Gewinnerin Lisa-Marie Buckwitz wurde am Flughafen Berlin-Tegel von Familie und Freunden empfangen.
Goldmedaillen-Gewinnerin Lisa-Marie Buckwitz wurde am Flughafen Berlin-Tegel von Familie und Freunden empfangen. © Julian Stähle
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Bobsportler Lisa Buckwitz, Kevin Kuske und Christian Poser am Montagabend zurück aus Südkorea und in Berlin gelandet.

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So glücklich wie geschafft betrat Lisa Buckwitz um kurz nach 21 Uhr Berliner Boden: Ihre gesamte Familie war gekommen, um die Bob-Olympiasiegerin am Montagabend willkommen zu heißen. „Ich freue mich wirklich sehr, dass alle gekommen sind, ich hätte nicht gedacht, dass es so viele sind“, sagte die 23-Jährige.

Das Essen hat sich Lisa Buckwitz schon vor der Ankunft gewünscht. "Es gibt Gratin und Gehacktes und viel, viel Gemüse", erzählte ihre Oma Monika Buckwitz am Flughafen Tegel, bevor ihre Enkelin am Montagabend von ihrer Rückreise von Seoul über Frankfurt in Berlin eintraf. Auch ihr Trainer Jörg Weber und ihre ehemalige Siebenkampftrainerin Katrin Buder kamen an den Flughafen. Vor knapp einer Woche gewann Bobanschieberin Buckwitz Gold mit Pilotin Mariama Jamanka - und seither hat sich auch das Leben ihrer Großeltern verändert.

In Bildern: Der Empfang der Brandenburger Olympia-Stars Lisa Buckwitz, Kevin Kuske und Christian Poser.

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"Wir sind immer noch im Stress, viele rufen an und stellen uns Fragen. Weil Lisas Eltern noch in Südkorea sind, sind wir eben die ersten Ansprechpartner", erzählt die 73-Jährige. Gemeinsam mit ihrem Mann Rainer wohnt sie in Schöneiche (Oder-Spree) in einem "Mehrgenerationenhaus", wie sie sagt. "Ganz oben wohnt meine Mutter, sie ist 97", erzählt Monika Buckwitz, außerdem Lisas Eltern Tina und Steffen Buckwitz, sie und ihr Mann sowie eben Lisa Buckwitz selbst, wenn sie nicht gerade in Potsdam trainiert oder zu Wettkämpfen um die Welt fliegt.

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Posted by MAZ Sportbuzzer on Montag, 26. Februar 2018

Deshalb ist das Haus in Schöneiche jetzt auch der erste Anlaufpunkt nach der Rückkehr aus Südkorea. Und dort wird am Montagabend gefeiert. "Wir sind ja Rentner, wir sind zeitlich nach hinten offen, der Sekt ist kalt gestellt", sagte Monika Buckwitz. Wobei die Olympiasiegerin und Enkelin die Euphorie ein bisschen bremsen musste: „Ich werde wohl bald ins Bett gehen. Um vier Uhr klingelt der Wecker, dann muss ich mit Mariama ins Morgenmagazin“, erzählte Lisa Buckwitz.

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Wenige Minuten nach ihr kam Christian Poser aus dem Gate A2. Ihr Vereinskollege vom SC Potsdam war ebenso geschafft. „Ich habe die letzten zwei Tage kaum geschlafen, ich freue mich jetzt wirklich auf mein Bett“, sagte der 31-Jährige, der als Vierter im Zweierbob denkbar knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt war. „Ich bin immer noch enttäuscht. Wir wissen einfach nicht, woran es gelegen hat“, sagte Poser. „Aber ich freue mich natürlich für die anderen.“

In Bildern: Brandenburger Sportler über ihren besonderen Moment bei den Olympischen Winterspielen.

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Zu denen zählt auch Silbermedaillengewinner Kevin Kuske, der um 22.25 Uhr in Tegel landet. Auf ihn wartete auch Potsdams Bürgermeister Jann Jakobs (SPD). „Wir sind alle sehr stolz“, sagte Jakobs, der auch schon Lisa Buckwitz und Christian Poser begrüßte. "Wir haben alle auf dem Flug geschlafen. Ich saß mit den Eishockeyspielern zusammen, die waren alle ganz entspannt", erzählte Kuske, der mit seiner Silbermedaille - seiner insgesamt sechste Medaille bei Olympischen Spielen (4xGold, 2xSilber) - zum erfolgreichsten Bobfahrer der Olympiageschichte wurde. "Nach der Misere von Sotschi hab ich gesagt, ich mache nochmal vier Jahre, gesagt, das kriegen wir nochmal hin. Das haben manche ein bisschen belächelt und gesagt, das schafft ihr nicht. Ich habe da mehr an die Medaille gedacht, weniger an Rekorde", sagte der 39-Jährige. Ist jetzt Schluss? "Ja, Feierabend."

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