12. Januar 2018 / 17:28 Uhr

Brandenburgliga: Das Saisonziel ist für Stahl Brandenburg noch weit entfernt

Brandenburgliga: Das Saisonziel ist für Stahl Brandenburg noch weit entfernt

Dieter Wetzel
Moustapha-Moussa Nouka stand in den letzten Spielen im Tor des FC Stahl Brandenburg.
Moustapha-Moussa Nouka stand in den letzten Spielen im Tor des FC Stahl Brandenburg. © Marcus Alert
Anzeige

Brandenburgliga: FC Stahl überwintert auf einem Abstiegsplatz und startet am Dienstag in die Rückrunden-Vorbereitung.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Der FC Stahl Brandenburg startet am Dienstag in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Bereits am kommenden Donnerstag bestreitet die Quenztruppe ihr erstes Testspiel. Zu Gast ist um 19 Uhr der Regionalligist FSV Luckenwalde. Gespielt wird auf dem Kunstrasen Massowburg.

Das Saisonziel, einen einstelligen Tabellenplatz in der Brandenburgliga, hat der FC Stahl am Ende der 1. Halbserie mit 19:30 Toren und 13 Punkten, wenn auch mit einem Spiel Rückstand, noch nicht erreicht. Das Heimspiel gegen Werder soll übrigens am 17. Februar nachgeholt werden. Der 15. Platz, ein direkter Abstiegsrang, war nicht der Anspruch. In der Liga geht es jedoch oben sowie unten in der Tabelle sehr eng zu. So besteht zum Tabellenletzten nur ein Abstand von zwei Punkten, aber auch zum Tabellenplatz zehn sind es nur zwei Zähler sowie fünf bis zum Platz neun.

Mehr zur Brandenburgliga

Die sehr junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 23,8 Jahren aller im Kader stehender Spieler zeigte Höhen und Tiefen. Gestaltete man die erste Begegnung mit viel Angriffswucht und erzielte gegen Miersdorf/Zeuthen sechs Tore, so folgte bei der TSG Bernau (Aufsteiger) eine 1:4-Niederlage. Zeigte man in Oranienburg (2:2) eine gute Leistung, so folgte die höchste Niederlage in Falkensee mit 1:5 gegen eine sehr gut aufgelegte Elf des SV Falkensee/Finkenkrug, die gerade von Trainer Jörg Heinrich übernommen worden war. Besonders in den Auswärtsspielen kam die mangelhafte Durchschlagskraft zum Tragen. Dies kommt auch mit nur 19 Treffern in 14 Spielen zum Ausdruck. Torjäger Lucas Meyer fehlte allerdings in sieben Spielen wegen einer Verletzung und schoss trotzdem sieben Tore. Der junge 19-jährige Japaner Ryo Yoshida konnte ihn in Hinsicht des effektiven Torschießens noch nicht ersetzen. Schwerwiegend waren die Punktverluste gegen Eisenhüttenstadt (1:1) und in Klosterfelde (1:2). Hier verstand es die Märzke-Elf nicht, ihre Überlegenheit in Siege umzuwandeln. Fast an jedem Spieltag mussten die Trainer Märzke/Koch jedoch wegen Verletzungen oder Fehlen der Spieler arbeitsbedingt das Team umstellen. Längerfristig verletzt waren solche Schlüsselspieler wie Felix Nachtigall, Lucas Meyer und Alexander Mertens. Nach dem Karriereabschluss von Christoph Böhm im Tor war mit Ranyeri de Souza Rosa ein guter Nachfolger gefunden worden, aber auch das ging nur bis drei Spiele vor Halbjahresende, als er zur Visaverlängerung nach Brasilien zurück musste. So kam Moustapha-Moussa Nouka zum Einsatz.

Durchgängig in allen Begegnungen spielte nur der 19-jährige Gabriel Garcia in 14 Punkt- und vier Pokalspielen. Ihm folgte Daniel Schimpf mit 14 Punkt- und drei Pokalspielen. Positiv zu bewerten ist der Auftritt im Pokalwettbewerb. Diesmal konnte der FC Stahl erst im Viertelfinale im Heimspiel durch den Regionalligisten FSV Union Fürstenwalde (0:3) gestoppt werden.

Der FC Stahl muss in der 2. Halbserie besonders im Angriff zulegen, will man das Saisonziel erreichen. Die Voraussetzungen dazu stehen gut, weil ein Nachholspiel sowie neun Heim- sechs Auswärtsspielen gegenüber stehen. Wegen einer schwierigen Verletzung kam der zweite Schlussmann Nick Papendorff nicht zum Einsatz. Die Tore erzielten Lucas Meyer (7), Yoshiba (4), Watanabe (3) und je ein Treffer Jonas Meyer, Oppenborn, F. Machado und Tarnow. Im Fairplay-Wettbewerb kassierte man 30 gelbe Karten und zwei rote Karten (Oppenborn und Machado). Mit 13 Spielern unter 21 Jahren und keinem Akteur über 30 Jahre ist der FC die jüngste Mannschaft der Liga. Mit einem Durchschnitt von 73 zahlenden Zuschauern ist man das Schlusslicht. Die meisten Zuschauer kamen am 1. Spieltag mit 100 (Miersdorf/Zeuthen) und die wenigsten gegen Eisenhüttenstadt mit 35 im letzten Heimspiel. Im Pokalviertelfinalspiel gegen Union Fürstenwalde waren es 268.

Die Transfers auf Brandenburgs Landesebene:

Der erste Transfer in unserer Galerie ist gleich ein echter Kracher: Von der TSG Einheit Bernau wechselte Volkan Altin kurz vor dem Jahreswechsel zum RSV Eintracht. Mit Antalyaspor sammelte er in der Türkei bereits Erstliga-Erfahrung. Zur Galerie
Der erste Transfer in unserer Galerie ist gleich ein echter Kracher: Von der TSG Einheit Bernau wechselte Volkan Altin kurz vor dem Jahreswechsel zum RSV Eintracht. Mit Antalyaspor sammelte er in der Türkei bereits Erstliga-Erfahrung. ©
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt