Stephan Jung und Sebastian Jung Die Laufbahn von Sohn Sebastian will Stephan Jung noch intensiver verfolgen. © Privat
Stephan Jung und Sebastian Jung

Brandenburgliga: Familie Jung - Ein Leben voller Leidenschaft für den Fußball

Fußballkreis Oberhavel/Barnim: Sportlicher Leiter des TuS 1896 Sachsenhausen zieht zum Ende seiner Amtszeit Bilanz – Sohn Sebastian steht im Fokus von RB Leipzig.

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So langsam aber sicher neigt sich die Amtszeit von Stephan Jung als sportlicher Leiter beim Fußball-Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen dem Ende entgegen. Im Juni wird der 47-Jährige nach zwei Jahren seinen Posten räumen und sich fortan verstärkt dem fußballerischen Werdegang seines zwölfjährigen Sohnes Sebastian widmen, der ab September die Sportschule in Frankfurt (Oder) besuchen wird.

Stephan Jung blickt mit lachendem und weinendem Auge auf den Abschied des Sohnemanns: „Na klar ist es nicht einfach, sein Kind mit zwölf aus dem Haus zu geben. Aber er hat sich diese Möglichkeit wirklich hart erarbeitet, wir wollen ihm da als Eltern nicht den Weg verbauen“, sagt er. „Allerdings legen wir großen Wert auf die schulische Ausbildung und die ist in Frankfurt sehr gut. Man sieht ja immer wieder, wie viele einstige Sportschüler es nicht nach ganz oben schaffen und dann ohne Perspektive dastehen“, so Jung. Sebastian Jung spielte bislang ausschließlich für seinen Heimatverein TuS Sachsenhausen. Der talentierte Torhüter wurde dann über mehrere Sichtungsstufen zur Sportschule nach Frankfurt berufen. Für Jung Senior eine tolle Entwicklung: „Es schaffen jährlich nur zwei bis drei Kinder den Sprung nach Frankfurt oder Cottbus. Von daher sind wir natürlich stolz. Wir waren auch nur maximal 15 Minuten enttäuscht darüber, dass er nicht nach Cottbus geht. Ich denke, Frankfurt ist für ihn genau der richtige Ort, um sich zu entwickeln. “

Zumal die Leistungen von Sebastian Jung auch schon einen Verein namens RB Leipzig auf den Plan riefen: „Irgendwann erhielten wir einen Anruf vom Leipziger Torwarttrainer der U 9 bis U 12, Paul Küas, der uns nach Leipzig einlud. Ich weiß bis heute nicht, wie sie auf Sebastian kamen, da lassen sie sich auch nicht in die Karten schauen. Wir waren insgesamt dreimal in Leipzig. Sebastian bleibt weiter im Fokus von RB“, so Jung, der von den Möglichkeiten des Bundesligisten begeistert ist. „Die Nachwuchsakademie ist schon echt beeindruckend. Alles topmodern und wirklich sehr faszinierend.“

Noch bis Mitte Juni dreht sich bei Stephan Jung weiter alles um den TuS Sachsenhausen. Mit ein wenig Stolz blickt er auf die vergangenen zwei Jahre zurück. „Ich bin der Meinung, dass wir uns gut weiterentwickelt haben. Vielleicht hätte man uns das damals auch nicht zugetraut. Die Fußstapfen, in die ich nach Fred Lange treten musste, waren schon sehr groß. Zudem hatten wir mit Oliver Richter einen jungen Trainer verpflichtet. Aber gerade Oli und seine Mannschaft haben einen tollen Job gemacht.“ Auch vor der Zukunft ist Jung nicht bange, auch wenn seine Nachfolge noch nicht geklärt ist. „Wir sind sehr gut aufgestellt und können gestärkt ins zehnte Jahr Brandenburgliga gehen. Mit Oliver Richter, Marc Flohr, Stephan Lange und Andre Beutler haben wir sportlich ein tolles Quartett, das auch meine Aufgabe ausfüllen kann.“

Region/Brandenburg Kreis Oberhavel/Barnim Verbandsliga Brandenburg Brandenburgliga (Herren) TuS 1896 Sachsenhausen

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