Brandenburgliga: MSV Neuruppin - SV Neustadt Vor allen Dingen wegen ihrer Effektivität konnten die Neuruppiner in den blauen Trikots knapp siegen. © Roland Möller
Brandenburgliga: MSV Neuruppin - SV Neustadt

Brandenburgliga: MSV gewinnt Kreisderby gegen Neustadt

Brandenburgliga: Eine kämpferische Partie unter Flutlicht mit wenigen Torchancen und einem effektiven Gastgeber, der aus drei Möglichkeiten zwei Tore machte.

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Brandenburgliga: MSV Neuruppin - SV Schwarz-Rot Neustadt 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 Marcel Weckwerth (41.), 1:1 Paul Döbbelin (62., FE), 2:1 Markus Lemke (83.).

Das Kreisderby zwischen den MSV Neuruppin und dem abstiegsbedrohten SV Neustadt bot wie erwartet nicht die spielerischen Leckerbissen. Die Partie lebte von der Spannung, den Zweikämpfen und dem Engagement aller Spieler. Beide Teams wollten ihre Serie nicht gewonnener Spiele beenden, was dem MSV mit etwas Glück durch ein 2:1 gelang. "Es war das erwartete Kampfspiel, die Einstellung meiner Spieler hat diesmal gestimmt und wurde durch den Derbysieg auch belohnt", freute sich MSV-Coach Vadims Logins. Für den Gast sieht es nach der erneuten Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt ganz düster aus. "Ein Kampfspiel, wobei für mich am Ende das falsche Team gewonnen hat. Ich fand vor allem in Hälfte zwei wollten wir mehr den Sieg. Doch der MSV hat aus drei Chancen zwei Tore gemacht. Wir hatten auch Chancen, treffen aber nur per Elfmeter, was einiges über unsere Effektivität aussagt", erklärte Neustadts Trainer Peter Oberschmidt.

Beide Mannschaften begannen verhalten, man merkte das fehlende Selbstbewusstsein auf beiden Seiten. Die Außen wurden jeweils gut zugemacht, taktisch diszipliniert ließen die Abwehrreihen nichts zu. Zudem wirkten viel Aktionen überhastet, wenig durchdacht und stark fehlerbehaftet. Der MSV versuchte sein Spiel ruhig aufzubauen, doch schon da unterliefen dem Gastgeber etliche Fehler. So gab es lange keine Torchancen zu sehen. Nach 20 Minuten sorgte Erik Sonnenberg mit einem Distanzschuss für die erste Torannäherung. Kurz danach setzte sich Roman Arndt nach Zupsiel von Paul Döbbelin auf Außen durch, doch seine Eingabe fand dann keinen Abnehmer. Da beide Teams engagiert in die Zweikämpfe gingen, gab es auch einige Fouls. Schiedsrichterin Katharina Kruse war so gefordert, wirkte dabei nicht immer souverän. "Ich fand es war insgesamt aber nicht unfair", sagte der MSV Trainer. Nach 36 Minuten hatte der Gast die klarste Chance, bei einer Eingabe von Marty Müller kam Paul Döbbelin mit letztem Einsatz noch an den Ball, doch MSV-Keeper Daniel Fraufarth parierte stark. Auf der Gegenseite hatte Marcel Weckwerth bei einem MSV-Konter einmal zu viel Freiraum, er bekam den Ball, zog von der Strafraumgenze ab und es stand 1:0.

Nach dem Wechsel hatte der MSV die erste Chance, ein Kopfball von Maurice Grube wurde noch auf der Linie geklärt. Doch danach drängte Neustadt, ergriff mehr und mehr die Initiative. Ein Kopfball von Jacob Krüger klärte Christian Zielasko noch. Kurz danach drang Marty Müller in den Strafraum ein, es gab einen Körperkontakt mit Julian Vladimirov, beide fielen. Die Schiedsrichterin entschied sofort auf Strafstoß, den Paul Döbbelin sicher verwandelte. Kurz danach entwischte Döbbelin, sein Eingabe verpasste Kevin Gotthardt, weil er wegrutschte. Neustadt setzte nach, wollte jetzt den Sieg. Doch der MSV wartete auf Konterchancen und die kamen. Einen Schuss von Lukas Japs entschärfte Gästetorwart Johannes Wilke sicher. Doch dann verlor Christoph Lemm im Mittelfeld den Ball, Japs setzte sich durch und seine Eingabe nutzte Markus Lemke zum 2:1. Neustadt gab nicht auf, doch es fehlte jetzt die Ruhe in den Aktionen, so hatte der MSV wenig Mühe, die Gäste vom Tor fern zu halten. Kurz vor Ende hatte Weckwerth bei einem Konter sogar noch die Chance zum 3:1, ließ diese aber aus. "Es war kein schönes Spiel, aber meine Spieler haben alles rein gehauen und die Negaitivserie beendet", so Vadims Logins. Gästetrainer Peter Oberschmidt wirkte nach dem 1:2 seiner Elf enttäuscht, aber nur vom Ergebnis, nicht von der Leistung seiner Elf. Er sagte: "Taktisch war es diszipliniert, kämpferisch sehr gut, spielerisch lief es nicht, aber Wille und Einsatz waren da. Es fehlte die Belohnung. Der MSV hat unsere Fehler zu guten Tempogegenstößen genutzt und damit bestraft."

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