03. Juni 2018 / 18:52 Uhr

MSV-Trainer Henry Bloch ist stolz auf seine Mannschaft

MSV-Trainer Henry Bloch ist stolz auf seine Mannschaft

Marius Böttcher
MSV Neuruppin-Trainer Henry Bloch.
MSV Neuruppin-Trainer Henry Bloch. © Oliver Schwandt
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Brandenburgliga: Neuruppiner besiegen den FC Eisenhüttenstadt und behaupten damit den zweiten Tabellenplatz.

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MSV 1919 Neuruppin – FC Eisenhüttenstadt 4:2 (1:1). Tore: 0:1 Carsten Hilgers (12.), 1:1 Alexander Riehl (32.), 2:1 Florian Riehl (56.), 2:2 Christian Siemund (70.), 3:2 Florian Riehl (75.), 4:2 Lars Müller (81.).

Auch nach 28 Runden rangiert der MSV Neuruppin in der höchsten Spielklasse des Landes auf dem zweiten Platz. Grund dafür war ein verdienter 4:2-Heimerfolg gegen abstiegsbedrohte Gäste vom FC Eisenhüttenstadt. Mächtig glücklich nach dem Sieg war MSV-Trainer Henry Bloch, der dies nicht als selbst verständlich sah: „Ich freue mich und bin beeindruckt, wie meine Mannschaft bis zum Ende alles gibt. Für diese drei Punkte mussten wir gegen einen Gegner, der sich toll präsentiert hat und Fußball spielen wollte, wahnsinnig viel investieren.“

Wie schon in der Vorwoche beim 3:1-Auswärtssieg in Lübben verlief der Start in das Spiel aber alles andere als optimal. Nach einem Ballverlust von MSV-Verteidiger Tim Schultka hatte FCE-Kicker Carsten Hilgers eine Idee. Er sah, dass MSV-Schlussmann Johannes Wilke recht weit vor seinem Tor stand und überspielte ihn mit einem getimten Versuch von der Mittellinie – ein Treffer der Marke Tor des Monats. Schocken ließen sich die Fontanestädter davon aber nicht, was auch ihrem Trainer gut gefiel: „Der Ball lief nach dem 0:1 ordentlich. Wir sind geduldig geblieben, haben auf Chancen gewartet. Auch die Außenverteidiger haben sich immer wieder mit eingeschaltet.“ Ein Fußball, wie Henry Bloch ihn sich vorstellt.

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Die logische Konsequenz war der Ausgleich nach einer halben Stunde. Alexander Riehl konnte im Zentrum einen Ball behaupten und setzte Marcus Lemke auf Außen in Szene. Seine gefühlvolle Eingabe fand am zweiten Pfosten wieder Riehl, der in technisch feiner Manier das 1:1 erzielte. Bis zur Pause hielt der MSV das Tempo weiter hoch und beschäftigte die Niederlausitzer, welchen bereits nach 45 Minuten eine Müdigkeit bei hohen Temperaturen anzumerken war.

„Wir wollten weiter druckvoll agieren“, erklärte Bloch. Sein Team enttäuschte ihn nicht, wurde dominanter und erzielte gut zehn Minuten nach dem Seitenwechsel die erstmalige Führung. Florian Riehl, der wegen seiner Körperlichkeit im Angriff agierte, netzte nach Eingabe von Lukas Japs am ersten Pfosten zum 2:1 ein. Auch danach ergaben sich immer wieder Räume und weitere Gelegenheiten, die Entscheidung herbeizuführen. „Wir haben es aber versäumt, den Sack zuzumachen“, so Bloch, der nach 70 Minuten mit ansehen musste, wie die Gäste zum erneuten Ausgleich kamen. Laut dem MSV-Coach eine strittige Entscheidung, nahm der FCE in der Entstehung doch gleich zweimal die Hand zur Hilfe.

Kommenden Spieltag bei Meister Ludwigsfelde

„Natürlich müssen wir weitermachen, bis der Schiedsrichter pfeift. Gut, dass wir nochmal antworten konnten“, war die 3:2-Führung, abermals durch Florian Riehl, ganz nach Blochs Geschmack. Im Mittelfeld wurde der Ball erkämpft und schnell nach vorn gespielt. Ein simpler Doppelpass zwischen Vadims Logins, der mit Marcus Lemke im zentralen Mittelfeld für viel Stabilität sorgte, und Florian Riehl genügte, um die Gästeabwehr zu knacken. Spätestens das 4:2 durch den kurz zuvor eingewechselten Lars Müller war der „Knockout“.

Noch zweimal 90 Minuten – bei Meister und Aufsteiger Ludwigsfelde und gegen den Absteiger Miersdorf/Zeuthen – ist der MSV in dieser Saison gefordert, den aktuellen zweiten Platz verteidigen das Ziel. „Wir freuen uns auf die Partie in Ludwigsfelde. Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir sie schlagen können. Dies würden wir gern wiederholen“, gibt sich Henry Bloch kämpferisch.

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