Bittere Nachricht für den OFC: Alexander Schütze (am Ball) droht für das Topspiel gegen den VfB Krieschow auszufallen. Bittere Nachricht für den OFC: Alexander Schütze (am Ball) droht für das Topspiel gegen den VfB Krieschow auszufallen. © Robert Roeske
Bittere Nachricht für den OFC: Alexander Schütze (am Ball) droht für das Topspiel gegen den VfB Krieschow auszufallen.

Brandenburgliga: Oranienburger FC Eintracht plagen vor dem Topspiel gegen Krieschow Personalsorgen

Brandenburgliga: Im Oranienburger Team geht vor dem Nachholespiel gegen den Spitzenreiter die Grippe um. Auch Trainer Hans Oertwig hat es erwischt. Dieser hätte die Begegnung gerne unter anderen Vorzeichen gesehen.

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Zuletzt waren es eher die Spielabsagen, die Schlagzeilen machten. Nach eisigen Zeiten versetzt nun schon eine Zusage die Fußballfans der Region in Verzückung. „Ja, es kann gespielt werden“, übermittelte Ralf Leiskau, der technische Leiter des Oranienburger FC Eintracht. Grünes Licht also für das längst überfällige Spitzenspiel der Fußball-Brandenburgliga. Auf dem Kunstrasen an der André-Pican-Straße empfängt der OFC am Samstag um 13 Uhr den Liga-Primus aus Krieschow.

Dabei ist der Kreisstadt-Club personell aktuell nicht auf Rosen gebettet. „Seit zehn Tagen geht ein Grippevirus um“, berichtet Trainer Hans Oertwig aus dem OFC-Lager. Auch er selbst habe damit zu kämpfen. „Eine Handvoll Spieler ist angeschlagen und hat fast eine Woche lang nicht trainiert.“ Es gibt bessere Vorzeichen vor so einem Spitzenspiel. Zumal am Donnerstag auch Alexander Schütze das Teamtraining abbrechen musste. Bei ihm werde es eng, glaubt Fußball-Lehrer Oertwig, der auch auf seinen verletzten Torjäger verweist. „Ohne Norman Guski kann es eigentlich kein Spitzenspiel werden“, sagt er. Nach seinem Kreuzbandriss aus dem Testspiel gegen Neustrelitz wurde der 24-Jährige zweimal operiert. „Jetzt geht es ihm etwas besser“, versichert Hans Oertwig. Am Donnerstag habe Guski die Klinik verlassen können. Ein Risiko bei der Aufstellung werde der Oranienburger Trainer aber auch vor dem Brandenburgliga-Topspiel nicht eingehen. „Das wäre auch so, wenn der Gegner Falkensee heißen würde“, sagt er.

Dennoch sind die Oranienburger, die nach einer starken Hinrunde auf Platz zwei stehen, weit davon entfernt, das letzte offene Spiel der ersten Halbserie abzuschenken. „Emotionen, Bereitschaft, Einstellung“, fasst Oertwig zusammen, was er von seinen Spielern am Samstag erwartet. „Ich werde mir etwas einfallen lassen. Die Spieler, die auf dem Platz stehen, werden alles in die Waagschale werfen.“

Es sei trotzdem ein ungleiches Duell, findet der OFC-Coach. Krischow sei der Top-Favorit der Liga. „Da ist doch für die Meisterschaft schon alles vorbereitet“, sagt Oertwig. Zuletzt habe sich das Team aus dem Landkreis Spree-Neiße im Trainingslager den letzten Schliff für die Rückrunde geholt. „Wir haben teilweise in der Kabine trainiert“, bemerkt Hans Oertwig. Mit Andy Hebler (19 Tore) verfügen die Gäste, die eigentlich schon Anfang Dezember in Oranienburg vorspielen sollten, über den treffsichersten Angreifer der Liga. „Ein Ausnahmekönner“, findet Oertwig, der das Duell gerne schon im Jahr 2016 erlebt hätte. „Da hatten wir einen Lauf, waren in glänzender Verfassung, hatten alle Spieler an Bord“, ärgert sich der OFC-Trainer immer noch.

Das alles zählt nun nicht mehr, wenn Schiedsrichter Tino Stein, der zuletzt beim Oberhavel-Hallenmasters in Oranienburg amtierte, die Partie am Samstag anpfeift. Die Verletzungssorgen wolle er dann aus den Köpfen der Spieler bekommen, so Oertwig. „Wir kommen, packen unsere Sachen aus und spielen“, kündigt er an. Und er macht Lust auf das Spitzenspiel: „Wenn ich nicht Trainer beim OFC wäre, würde ich mir eine Eintrittskarte kaufen.“

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