170513FRLFCSCE012 Rezart Cami (l.) feiert nach dem Derbysieg gegen Miersdorf/Zeuthen mit den Ludwigsfelder Fans. © Julius Frick
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Brandenburgliga: Rezart Cami weiß, wie Aufstieg geht

Brandenburgliga: Der Co-Trainer des LFC kämpft mit seinem Team um den Sprung in die Oberliga, er stieg bereits dreimal mit dem Club auf.

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In manchen Momenten kommen sie auch heute noch, die Fragen nach damals, nach einem der besonderen Momente des Ludwigsfelder Fußballs. „Von Zeit zu Zeit erkundigen sich die Spieler“, sagt Rezart Cami, der Co-Trainer des Fußball-Brandenburgligisten Ludwigsfelder FC, „wie das damals war, als wir 1997 aufgestiegen sind, es gibt da durchaus Interesse.“ Cami, inzwischen 47 Jahre alt, trug als Spieler das Trikot des Clubs, als dem 1996 gegründeten LFC unter Coach Frank Lange vor fast genau zwei Dekaden der erste Sprung von der Landesliga in die Verbandsliga gelang. Im Titelrennen hatte sich Ludwigsfelde 1997 im Endklassement Rang eins vor Wacker Fürstenwalde, dem Eisenhüttenstädter FC Stahl II und dem FSV 63 Luckenwalde gesichert.

Nicht nur in Sachen Vereinshistorie ist das Thema Aufstieg derzeit am Waldstadion gefragt, sondern auch in der Gegenwart brandaktuell: In dieser Saison kämpft der LFC erneut um den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse – bei derzeit nur zwei Zählern auf Tabellenführer VfB Krieschow geht das Fernduell um das Ticket zur Oberliga am Sonnabend in die nächste Runde.

LFC gastiert bei der Eintracht in Oranienburg

Der Ludwigsfelder FC gastiert dann beim Oranienburger FC Eintracht (Start: 15 Uhr). Der OFC hatte zuletzt eine kleine Krise und in den sechs letzten Spielen fünfmal verloren. Die Serie wurde vor zwei Wochen mit einem 4:2-Heimsieg gegen den Tabellenletzten Schwarz-Rot Neustadt unterbrochen. Zuletzt verloren die Gäste mit 1:2 in Eisenhüttenstadt. Im Aufgebot der Oranienburger steht mit Rico Eichstädt ein alter Bekannter. In der Saison 10/11 bestritt er fünf Oberligaspiele für den LFC. Dagegen stand der Torjäger des OFC Norman Guski, der einst für den BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow auf Torejagd ging, zuletzt nicht im Aufgebot. Ludwigsfelde will mit einem Erfolg den zweiten Platz verteidigen und den Kontakt zum Spitzenreiter VfB Krieschow halten. Trainer Volker Löbenberg muss dabei zunehmend improvisieren.

A-Jugend-Meister in Albanien

Neben mehreren langzeitverletzten Akteuren fiel beim 2:1-Erfolg gegen Miersdorf/Zeuthen auch noch Patrick Kowalski aus, andere Spieler laborieren an diversen Verletzungen. Wer am Sonnabend in Oranienburg aufläuft, wird sich also erst kurzfristig entscheiden. Im Hinspiel ging der LFC gegen den Rivalen im Waldstadion sang- und klanglos mit 0:3 unter.

Cami jedenfalls weiß, wie Aufstieg geht: Mit dem LFC schaffte er später als Spieler den Sprung in die Oberliga und in der vergangenen Saison als Assistent von Walter Kornmüller die Rückkehr in die Brandenburgliga. Mit dem RSV Waltersdorf gelang bei einem Gastspiel an der Seite von Chefcoach Löbenberg sogar der Durchmarsch von der Landesliga bis in die NOFV-Oberliga. „Das würde ich natürlich gerne jetzt mit dem LFC wiederholen“, sagt Cami. Und auch in seiner Heimat Albanien konnte er in seiner Zeit als Nachwuchskicker Rang eins erkämpfen: „Wir sind in der A-Jugend albanischer Meister geworden. Im Jahr danach habe ich dann bei den Männern gespielt.“

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