04. Mai 2018 / 22:21 Uhr

Brandenburgliga: Werderaner FC hadert mit der Chancenauswertung

Brandenburgliga: Werderaner FC hadert mit der Chancenauswertung

Maximilian Konrad
Leonnel Noukimou (r.) erzielte die Führung für den Werderaner FC. 
Leonnel Noukimou (r.) erzielte die Führung für den Werderaner FC. © Kevin Päplow/Archivbild
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Brandenburgliga: WFC spielt Remis bei Preussen Eberswalde und verpasst dritten Sieg in Folge. 

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Preussen Eberswalde - Werderaner FC 1:1 (0:0). Tore: 0:1 Leonnel Noukimou (75.), 1:1 Hakan Demirel (76.)

Sieben Punkte in einer Woche - diese Bilanz kann sich für den Werderaner FC im Abstiegskampf der Brandenburgliga sehen lassen. Trotz der guten Punktausbeute hatte Ingo Hecht etwas zu meckern. "Mit den sieben Punkten bin ich nicht ganz zufrieden. Es hätten neun Zähler sein können", sagte der WFC-Trainer nach dem 1:1 (0:0) beim FV Preussen Eberswalde am Freitagabend.

Werder trat die Reise ins Westend-Stadion mit Personalsorgen an. Gleich vier Spieler fehlten gesperrt: Ondrej Suchacek, Nils Morten Bolz und Askar Harjehusen pausierten aufgrund der fünften gelben Karte und Rico Eichstädt saß das letzte Spiel wegen seiner Rot-Sperre ab. Mit dieser "Notelf" (O-Ton Hecht) waren die Gäste in der ersten Halbzeit das bessere Team. Gleich drei klare Chancen konnte sich das Team erarbeiten, doch alle Möglichkeiten blieben ungenutzt. "Wir haben echt stark verteidigt und Preussen keine Chance im ersten Durchgang gelassen. Leider verpassen wir im Angriff das Führungstor, weil mir in der Offensive zu kompliziert agieren", befand Hecht.

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Kurz vor der Halbzeit vergrößerten sich die Personalsorgen des WFC: Andy Keugne Madjouka verletzte sich und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Simon Thümmler, der zuvor monatelang nicht gespielt hatte. "Andy wird wohl länger ausfallen. Vermutlich hat er sich am Muskel verletzt", berichtet der Trainer. Im zweiten Spielabschnitt sahen die 142 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. In der Schlussphase der Partie gelang den Gästen durch Leonnel Noukimou der Führungstreffer. Und wenig später hatte Ramazan Günel das 2:0 für den WFC auf dem Fuß, doch ein Spieler des Gastgeber rettete auf der Linie. Im nächsten Angriff konnten die Preussen dann durch Hakari Demirel ausgleichen. Dabei blieb es dann.

Hecht: "Die Mannschaft hat toll gekämpft"

In der Tabelle rutschte der Werderaner FC auf 13 ab, weil Stahl Brandenburg überraschend beim FSV Bernau gewann. Momentan hat der WFC fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. "Ich denke jedoch, dass die Entscheidung um den Abstieg erst am letzten Spieltag fällt. Deshalb ist jeder Punkt wichtig. Die Mannschaft hat toll gekämpft. Ich bin zufrieden", sagte Coach Hecht, der schon mal auf das kommende Spiel vorausblickte, "gegen Neuruppin kehren vier Stammspieler wieder zurück. Damit kommt eine neue Qualität ins Team und wir können auch dort punkten."

Werderaner FC: Rauch - Schenk, Teichmann, Limbach, Blondzik - Ronis, Nachtigall, Noukimou, Günel - Prudente, Madjouka (43. Thümmler)

Gäbe es eine eigene Nationalmannschaft für Brandenburg, wären diese Spieler dabei:

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