08. Februar 2018 / 13:47 Uhr

Braunschweig-Präsident Ebel will an "50+1" festhalten

Braunschweig-Präsident Ebel will an "50+1" festhalten

Alex Leppert
Sebastian Ebel, Präsident von Eintracht Braunschweig.
Sebastian Ebel, Präsident von Eintracht Braunschweig. © Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images
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Sebatian Ebel, Präsident von Eintracht Braunschweig, hat sich für ein Fortbestehen der 50+1-Regel stark gemacht. Die jetzige Situation müsse als "Chance" verstanden werden, "die aktuelle, fehlerbehafte Regelung anpassen zu können und vor allem rechtssicher zu machen."

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Zurzeit gehört die Eintracht Braunschweig GmbH & Co KGaA nicht nur der DFL an, sie hat auch in Person von Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt einen Sitz im DFL-Präsidium. Weil Voigt gegenüber der Nachrichtenagenur dpa die – bekannte – Position der DFL zur 50+1-Frage beschrieb, gab es jetzt Sorge bei vielen Eintracht-Fans, er könne gegen 50+1 sein.

Am Donnerstag stellte Sebastian Ebel, Präsident des Vereins und Aufsichtsratschef der GmbH, jedoch ausführlich klar, wie die Eintracht zu der 50+1-Thematik steht. Darin heißt es unter anderem: „Wir – also sowohl das Präsidium, der Aufsichtsrat als auch Soeren Oliver Voigt – haben uns immer dafür ausgesprochen, dass die Mehrheit der Anteile an unserer Kapitalgesellschaft im Besitz des BTSV Eintracht bleiben wird. Dazu stehen wir ohne Wenn und Aber!“

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Der Verein ist nicht nur 100-prozentiger Eigentümer der GmbH, er hat auch in seiner Satzung einen Sicherheits-Paragrafen. Nach diesem kann ein Einstieg von Investoren, der Auswirkungen auf die Besitzverhältnisse der GmbH hat, nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Ebel geht sogar einen Schritt weiter: Die Möglichkeit, „dass Beteiligungsmodelle, bei denen die Mehrheit gerade nicht beim Verein liegen, entspricht nicht unseren Vorstellungen“.

Deshalb sei über 50+1 sehr wohl ergebnisoffen zu reden. Ebel: „Wir stehen in den nächsten Jahren sicherlich an einem Scheideweg und müssen die jetzige Situation als große Chance verstehen, die aktuelle, fehlerbehafte Regelung anpassen zu können und vor allem rechtssicher zu machen.“ Voigt vertrete in dieser Hinsicht die Interessen des Vereins bei der DFL.

Das ist der Spielplan von Eintracht Braunschweig:

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