„Wir geben Gas“: Torsten Lieberknecht (M.) mit Suleiman Abdullahi (l.) und Quirin Moll. „Wir geben Gas“: Lieberknecht (M.) mit Suleiman Abdullahi (l.) und Quirin Moll. © imago
„Wir geben Gas“: Torsten Lieberknecht (M.) mit Suleiman Abdullahi (l.) und Quirin Moll.

Braunschweig will in Nürnberg ersten Sieg der Rückrunde

In Nürnberg hat der Zweitligadritte noch nie gewonnen – Trainer Torsten Lieberknecht will diesen Fluch jetzt brechen

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Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig will heute (18.30 Uhr, Sky) beim 1. FC Nürnberg den ersten Rückrundensieg einfahren. „Wir haben in dem Stadion immer wenig geholt. Ich hoffe, dass wir diesen Fluch besiegen“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht. Trotz des schwachen Starts ins neue Jahr „sollten wir optimistisch sein“, meinte der Coach. „Wir haben 35 Punkte und geben weiter Gas.“

Ideal war der Auftakt ins neue Jahr wahrlich nicht. Einem 1:1 bei Aufsteiger Würzburger Kickers, bei dem Christoffer Nyman den Punkt für die Eintracht erst in der Nachspielzeit rettete, folgte eine bittere Pleite im Heimspiel gegen Schlusslicht FC St. Pauli. Doppelt ärgerlich, weil Konkurrent Hannover 96 ebenfalls verloren hat.

So ist die Tabellenführung weg, die Stimmung angespannter. Trotzdem gibt sich Lieberknecht beruhigend gelassen: „Das Team hat sich neben der aufgebrachten Moral zuletzt auch fußballerisch verbessert gezeigt, nur das Ergebnis hat nicht gepasst.“ Er habe ein „hohes Vertrauen“ in die Mannschaft und ist sich sicher, dass sein Team in jeder Partie das Optimum heraus zu holen wird und betont auch: „Wir müssen akzeptieren, dass man auch mal ein Spiel verliert.“

Aber bitte nicht in Nürnberg. Drei Punkte Vorsprung hat Tabellenführer VfB Stuttgart (spielt am Sonntag gegen Sandhausen) bereits. Und die ersten drei Punkte des Jahres wollen die Braunschweiger jetzt in Nürnberg einfahren.

Personell hat der Dritte der Liga drei Ausfälle zu verkraften. Es sind laut Lieberknecht alle Spieler fit, aber ein Trio ist gelb-gesperrt: Nik Omladic, Ken Reichel und Patrick Schönfeld. „Wir haben eine Vielzahl an Möglichkeiten“, sagte der Coach. „Es gibt auch die Option des Systemwechsels.“ Namen wollte er nicht nennen. „Jetzt haben eben andere Jungs die Möglichkeit, in die Bresche zu springen.“

Der 1. FC Nürnberg sinnt derweil gegen die Eintracht auf Revanche für die 1:6-Niederlage im Hinspiel. „Wir haben etwas gutzumachen. Braunschweig hat uns in der zweiten Halbzeit vorgeführt“, erinnert sich Trainer Alois Schwartz.

1. FC Nürnberg-Eintracht Braunschweig (10/02/2017 18:30) Eintracht Braunschweig (Herren) Fussball 2. Bundesliga Region/National 1. FC Nürnberg (Herren)

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