13. September 2018 / 15:53 Uhr

Grün-Weiss Brieselang ist der Favorit im Derby gegen Falkensee

Grün-Weiss Brieselang ist der Favorit im Derby gegen Falkensee

Axel Eifert
Szene aus dem vergangenen Derby im März 2016, das die Brieselanger (in Grün) zu Hause mit 3:0 gegen die Falkenseer gewannen. 
Szene aus dem vergangenen Derby im März 2016, das die Brieselanger (in Grün) zu Hause mit 3:0 gegen die Falkenseer gewannen.  © Uwe Schindler/Archivfoto
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Brandenburgliga: Grün-Weiss-Coach Schlüter erwartet aber ein schwieriges Match für sein Team.

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Derbyzeit ist am Sonnabend in Brieselang angesagt. Das Grün-Weiss-Team empfängt in der Fußball-Brandenburgliga die Elf vom SV Falkensee-Finkenkrug, dessen Heimstätte gerade einmal zehn Kilometer vom Fichtesportplatz entfernt ist, auf dem ab 15 Uhr gespielt wird.

Brieselangs Trainer Patrick Schlüter, der in früheren Zeiten auch schon mal dem Falkenseer Verein angehörte, hat festgestellt, dass es zwischen beiden Mannschaften eigentlich gar kein klassisches Derby ist. „Beide Mannschaften haben zuletzt viele Jahre lang gar nicht oft gegeneinander gespielt, in Pflichtspielen eigentlich nur zwei Mal. Und das ist jetzt fast auf den Tag genau drei und zweieinhalb Jahre her.“

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In der damaligen Saison gehörten beide Teams ebenfalls der Brandenburgliga an. Und der zu dieser Zeit sehr starke Aufsteiger aus Brieselang setzte sich beide Male – am 13. September 2015 in Finkenkrug vor 592 Zuschauern mit 2:0 und am 12. März 2016 in Brieselang vor 440 Zuschauern mit 3:0 – durch und stieg nach der Saison in die Oberliga auf. Der besondere Reiz in dem Duell liegt natürlich hauptsächlich darin, dass beide Vereine so nahe beieinander in einer Region liegen und es viele ehemalige und noch aktive Fußballer gibt, die sowohl in Brieselang als auch in Falkensee aktiv und erfolgreich waren.

Aktuell spielt der aus Falkensee stammende Nino Hippe wieder bei der FF-Elf, der vor zwei Jahren mit Brieselang in die Oberliga aufgestiegen war. Umgekehrt wechselte vor einem guten Jahr Dennis Hildebrand von den Finkenkrugern zu den Grün-Weissen.

Bei Brieselang fallen Torwart Doht und Marciniak aus

„Dazu kommt, dass wir recht gut in diese Saison gestartet sind und die Falkenseer nicht so. Ich denke aber, dass das bei unserem Duell am Sonnabend gar nicht so zählen wird“, meinte Brieselangs Coach Schlüter. „Die Falkenseer werden sicher hochmotiviert sein und wollen sicher nicht gleich mit dem Rücken zur Wand stehen. Ich erwarte jedenfalls ein schwieriges Match“, so Schlüter. Aufgrund des Heimvorteils sieht er sein Team in der Favoritenrolle. „Wir möchten unsere Serie von vier Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage fortsetzen. Der Druck liegt sicher eher auf Seiten der Falkenseer. Aber andererseits wird das Derby noch lange nicht saisonentscheidend sein“, meinte der Brieselanger Trainer.

Gegen Falkenseer muss er weiter auf Torwart Eike Doht und Angreifer Filip Marciniak verzichten, die noch gesperrt sind. Gegenüber dem Pokalspiel in Hohenleipisch, das die Brieselanger mit 5:0 gewonnen hatten, sind aber Torjäger Dragan Erkic und Niklas Jordanov wieder mit dabei.

Falkenseer ohne Freudenberg und Knappe

Die Falkenseer hatten durch die Pause im Landespokal eine Woche zum Durchatmen. „Wir haben gut trainiert. Die Beteiligung war top, damit war ich sehr zufrieden. Es war zu bemerken, dass die Vorfreude bei allen Spielern auf das Derby sehr groß ist“, sagte der Falkenseer Trainer André Bittner. Weil in Brieselang auf Kunstrasen gespielt wird, habe seine Mannschaft auch in diesen Tagen mehrfach auf diesem Belag trainiert. „Der Ball läuft dort eben doch ein wenig anders als auf einem normalen Rasen“, so Bittner.

Brieselang hätte seiner Meinung nach eine gute Mannschaft und sei in dem Derby auch der Favorit. „Aber auch wir wollen so langsam mit dem Punktesammeln anfangen. Auch in diesem Spiel gibt es drei Punkte, und die wollen wir gerne haben. Wir fahren jedenfalls nicht hin, um zu verlieren und werden auch eine gute Elf auf den Platz bringen“, sagte der Falkenseer Coach. Bis auf Christian Freudenberg (verletzt) und Alexander Knappe (verhindert) stehen ihm auch fast alle Spieler aus dem Kader zur Verfügung.

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