11. Oktober 2018 / 13:50 Uhr

Brieselangs Arda Dülek: "Kimmich war der beste Nachwuchsspieler"

Brieselangs Arda Dülek: "Kimmich war der beste Nachwuchsspieler"

Mirko Jablonowski
Brieselangs Arda Dülek (l.) spielte früher im Nachwuchs des Bundesligisten RB Leipzig. 
Brieselangs Arda Dülek (l.) spielte früher im Nachwuchs des Bundesligisten RB Leipzig.  © Uwe Schindler
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Brandenburgliga: Arda Dülek hat nach eineinhalb Jahren Pause den Spaß am Fußball zurück.

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Die Vereine, für die Brandenburgliga-Fußballer Arda Dülek im Nachwuchs aktiv war, haben klangvolle Namen: Tennis Borussia Berlin, Energie Cottbus, RB Leipzig und Union Berlin. Seit Ende September steht der 22-Jährige jetzt im Kader vom SV Grün-Weiss Brieselang und hat „den Spaß am Fußball wiedergefunden“.

Vor seinem Engagement beim Team von Trainer Patrick Schlüter legte er eineinhalb Jahre Pause ein, kickte zuvor im Männerbereich für den FC Strausberg sowie den FSV Optik Rathenow und hat 38 Oberligaspiele (drei Tore) in seiner Vita zu stehen. „Ich hatte am Ende aber einfach keinen Spaß mehr am Fußball“, begründet der gebürtige Berliner mit türkischen Wurzeln seine Auszeit. „Zudem war ich beruflich sehr eingebunden und wollte auch einfach mal was anderes machen“, führt der Personalvermittler weiter aus.

Arda Dülek: "Spiele aus Spaß an der Freude"

Der Kontakt nach Brieselang kam dann über Dragan Erkic zustande, mit dem er zusammen am Potsdamer Platz arbeitet und früher in Rathenow in einem Team stand. „Dragan hat mich gefragt, ob ich mir das vorstellen kann und ich habe nach der Pause schon gemerkt, dass ich den Fußball vermisse“, erläutert Dülek die Gründe für sein Engagement bei den Osthavelländern.

In Bildern: SV Grün-Weiss Brieselang besiegt Union Klosterfelde mit 4:2.

Der SV Grün-Weiss Brieselang (weiße Trikots) hat gegen Union Klosterfelde (blaue Trikots) den Befreiungsschlag geschafft und mit 4:2 (0:1) gewonnen. Zur Galerie
Der SV Grün-Weiss Brieselang (weiße Trikots) hat gegen Union Klosterfelde (blaue Trikots) den Befreiungsschlag geschafft und mit 4:2 (0:1) gewonnen. © Uwe Schindler
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Dort stand er inzwischen in drei Punktspielen auf dem Platz und fühlt sich gut aufgenommen. „Ich habe keine Ambitionen mehr mit Fußball Geld zu verdienen, sondern spiele aus Spaß an der Freude. Dafür ist Brieselang in meinen Augen der richtige Verein. Nach der langen Pause war es für mich in den ersten Wochen körperlich sehr anstrengend und die Kondition ist noch nicht wieder die alte, aber das Fußballspielen habe ich in der Zeit nicht verlernt. Ich habe meine Entscheidung auf jeden Fall noch nicht bereut.“

Prägende Zeit in den A-Junioren von RB Leipzig

Am Samstag (13 Uhr, Zillestraße) steht Dülek seinem neuen Team in der dritten Runde des AOK-Landespokals beim souveränen Landesliga-Nord-Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 allerdings aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. „Ich kenne aus dem Team nur Marcus Stachnik aus unserer gemeinsamen Rathenower Zeit. Ansonsten kann ich die Mannschaft schlecht einschätzen, erwarte mit Blick auf ihre Tabellenposition aber eine hungrige Mannschaft“, so Dülek, der sein Team aufgrund der höheren Spielklasse und des jüngsten 4:2-Erfolgs gegen Union Klosterfelde aber schon als „leichten Favoriten“ bezeichnet. „Ich bin auch davon überzeugt, dass die Jungs trotzdem in die nächste Runde einziehen.“ Dülek wird dann ab der kommenden Woche wieder seinen Teil zum Erfolg der Brieselanger beitragen – ohne den ganz großen Druck, den er jahrelang im Nachwuchs hatte.

„Da waren die Tage sehr strukturiert, es bleib eigentlich keine Zeit für etwas anderes“, erinnert sich Dülek dennoch gerne an die Zeit zurück. Vor allem die eineinhalb Jahre bei den A-Junioren von RB Leipzig hätten ihn geprägt.

Duelle gegen Leroy Sané und Thilo Kehrer

Wir sind damals von der Regional- in die Bundesliga aufgestiegen. Nach einer Verletzung hat auch Joshua Kimmich ein paar Spiele bei uns mitgemacht, bevor er wieder für die erste Mannschaft auflief. Ich habe in der Zeit auch gegen Leroy Sané und Thilo Kehrer gespielt, aber Kimmich war der beste Nachwuchsspieler, den ich persönlich gesehen habe“, berichtet Dülek über seine Zeit bei den Sachsen. Dass es ihn vielleicht doch nochmal reizen könnte höherklassig anzugreifen, schließt er momentan aus. „Da habe ich definitiv keine Ambitionen mehr.“ Die Brieselanger Fans und Trainer Patrick Schlüter dürfte diese Aussagen mit Blick auf die Qualität Düleks auf jeden Fall freuen.

Joshua Kimmich: Bilder seiner Karriere

Joshua Kimmich erlernte das Fußballspielen bei seinem Heimatverein, dem VfB Bösingen. Im Alter von 12 Jahren wechselte er in die Jugendabteilung des VFB Stuttgart. Zur Galerie
Joshua Kimmich erlernte das Fußballspielen bei seinem Heimatverein, dem VfB Bösingen. Im Alter von 12 Jahren wechselte er in die Jugendabteilung des VFB Stuttgart. © Bild: imago
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