04. Februar 2019 / 18:14 Uhr

Broistedt überlässt Barum die Siegertorte

Broistedt überlässt Barum die Siegertorte

Matthias Preß
Pfeil-Spielerin Tia Zimmermann (Mitte) wird im Spiel gegen Helstorf abgedrängt, Jessica Engwicht (links) stürmt heran. Das Spiel gegen Helstorf gewannen die Broistedterinnen mit 4:2.
Pfeil-Spielerin Tia Zimmermann (M.) wird im Spiel gegen Helstorf abgedrängt, Jessica Engwicht (l.) stürmt heran. Das Spiel gegen Helstorf gewannen die Broistedterinnen mit 4:2. © Isabell Massel
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Schöne Tore, spannende Spiele, Slapstick – das Regions-Hallenfußballturnier um den „Cup mit der Torte“ bot den zahlreichen Zuschauern viel. Für das Gastgeberteam des FC Pfeil Broistedt brachte es den zweiten Platz im Kreis von Landes- und Oberligateams – und den Ausverkauf des Buffets, das die Pfeil-Spielerinnen selbst angefertigt hatten.

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Pfeil Broistedt hatte aus seinem Oberliga-Kader zwei Mannschaften gestellt, die sich leistungsmäßig nicht unterscheiden sollten. Dennoch landete Mannschaft II auf dem letzten Platz der Gruppe A, Mannschaft I wurde Zweiter in Gruppe B.

Die 1. Pfeil-Mannschaft „ist nicht gut gestartet“, sagte Trainer und Turnier-Organisator Börge Warzecha – trotz eines 4:2-Sieges im Auftaktspiel gegen Helstorf. Es folgte ein 1:1 gegen den späteren Gruppenletzten Spg. Harz. „Das war kaum zu glauben. In vier Situationen bekamen wir den Ball nicht über die Linie – Pfosten, vorbei, Latte. Das war Slapstick. Wir hätten gewinnen müssen“, sagte der Coach.

Weil im nächsten Spiel ein 0:3 folgte (Warzecha: „Hildesheim war besser“) musste im letzten Gruppenspiel ein Sieg her, um ins Halbfinale einzuziehen. Das gelang, durch Tore von Lisa Förster und Tia Zimmermann bezwangen die Pfeil-Frauen den ESV Göttingen mit 2:0. „Da haben wir gut und konsequent gespielt“, lobte der Trainer.

Der zweiten Pfeil-Mannschaft gelang nur ein Sieg – der aber ausgerechnet gegen den späteren Turniersieger Barum. „Daran sieht man, wie dicht das Niveau der Mannschaften beeinander lag“, sagte Warzecha. Beim 2:1-Sieg über Barum trafen Denise Böndel und Kira Reuter, die fast von der Mittellinie in den Winkel schoss.

Mehr über die Oberliga-Frauen des FC Pfeil Broistedt

Finalrunde

„Hastenbeck war für mich bis dahin die stärkste Mannschaft“, urteilte Warzecha. Und genau diese Mannschaft besiegte Broistedt I im Halbfinale. „Wir haben davon profitiert, dass Hastenbeck nach einer Notbremse eine Zweiminutenstrafe kassierte.“ Während der Überzahlphase traf Dominique Schulz zum 2:1 – und dabei blieb’s.

Hastenbeck setzte sich dafür im Spiel um Platz 3 gegen Grün-Weiß Hildesheim mit 3:1 durch. Und Broistedt überließ den Gästen vom MTV Barum beim 0:1 im Finale den Turniersieg. „Spielerisch waren wir auf Augenhöhe mit dem Ligakonkurrenten, aber Barum war etwas cleverer“, gestand Warzecha.

So bekam Barum den Pokal und die große Siegerinnen-Torte – und nahm obendrein eine kleine Torte in Empfang, weil Selina Schulz zur besten Spielerin gewählt worden war. Und für Pfeil Broistedt II gab es doch noch einen Preis: Jenny Wieczorek hatte das schnellste Tor geschossen.

Beste Torfrau wurde Jolien Auracher (GW Hildesheim), beste Torschützin Lara-Sophie Meier (SV Hastenbeck). „Pechvogel“ wurde Hanna Lücke (Bemerode) nach ihrem Eigentor gegen Hastenbeck. Hanna Ohm (Bemerode) wurde für das schönste Tor (Treffer von der Mittelllinie) ausgezeichnet.

Von Matthias Press

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