26696897_1659430160783321_1922799246_n Das Team des FC Riensberg. © Frei
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Brüning: "Bei uns lebt der Futsal noch"

Der FC Riensberg ist nur einer von drei Bremer Vereinen, der eine eigene Futsal-Mannschaft hat - nun will der Klub in die Regionalliga Nord

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In der vergangenen Saison hatte es noch eine eigene Bremer Futsal-Verbandsliga gegeben. Vier Mannschaften, der SV Werder Bremen, Brinkumer SV, die SG Findorff und der FC Riensberg hatten sich in einer Hin- und Rückrunde duelliert und so die Teilnehmer für die Norddeutsche Meisterschaft ausgespielt. Im Sommer vollzog der Norddeutsche Fußball-Verband dann eine Änderung und gründete die Futsal Regionalliga Nord. Dort nehmen mit dem SV Werder Bremen und dem OSC Bremerhaven auch zwei Vertreter aus Bremen teil. Weil sich für die Verbandsliga, die mit nur vier Teams ohnehin schon rar bestückt war, aber keine weiteren Mannschaften fanden, fiel der Ligabetrieb nun gänzlich weg. Und während sich der Brinkumer SV und die SG Findorff fürs erste aus dem Wettkampfbetrieb zurückzogen, versucht der FC Riensberg, jenen aufrechtzuerhalten. „Bei uns lebt der Futsal noch“, sagt Klub-Präsident Ingo Brüning, der nach einer Pause seit kurzem wieder für den Verein arbeitet.

An jedem Samstag würden sich die Riensberger in der Sporthalle Horner Bad von 13 Uhr an für zwei Stunden zum Futsal-Training treffen. „Aber das ist natürlich nicht das gleiche wie ein Wettkampf“, weiß Brüning. Deshalb strebt der FCR auch ein klares Ziel an: den Regionalliga-Aufstieg. Doch damit das Vorhaben gelingt, muss nicht nur die Bremer Futsal-Meisterschaft und ein anschließendes Qualifikationsspiel gegen einen NFV-Vertreter (aus Niedersachsen, Hamburg oder Schleswig-Holstein) gewonnen werden. Die Riensberger brauchen auch einen größeren Kader. Derzeit gehören etwa zwölf Spieler der Futsal-Mannschaft an, eine Stärke von 20 wird aber angestrebt. „Weil es immer wieder zu Ausfällen kommt“, weiß Ingo Brüning. Am 6. Januar hielten die Ost-Bremer bereits ihr erstes öffentliches Training ab. 17 Akteure zeigten sich vor den Augen von Trainer Sebastian Christoff. „Und acht bis zehn Leute hatten laut ihm die Qualität, den Sprung ins Team zu schaffen“, so Brüning.

Doch noch sei ein bisschen Zeit, bis die endgültige Vorbereitungsphase auf die Futsal-Meisterschaft beginnt. „Deshalb sind weitere Spieler dazu aufgerufen, sich gerne beim Probetraining zu zeigen und sich unserer Mannschaft anzuschließen“, sagt der 37-Jährige. Vermehrt täten das inzwischen auch Flüchtlinge, vor allem aus dem Nahen Osten. „Dort hat der Futsal einen ganz anderen Stellenwert, er ist dem Fußball quasi ebenbürtig“, weiß Ingo Brüning. Doch viele wüssten gar nicht, dass es beim FC Riensberg die Möglichkeit gibt, diesen Sport auszuüben. „Daher hoffe ich natürlich auch, dass wir die Flüchtlinge so erreichen können und sie sich bei uns melden“. Das nächste Training steige indes am 13. Januar (13-15 Uhr) in der Sporthalle Horner Bad. „Werder, OSC und wir halten den Futsal hier in Bremen am Leben“, weiß Brüning, der beim Futsal auch Überzeugungsarbeit leisten will. „Bei dieser Fußball-Variante ist viel mehr Technik gefragt, das Spiel ist schneller und dadurch viel schöner anzusehen. Ich bin mir sicher, dass der Futsal noch bekannter und künftig auch viel mehr gespielt werden wird“, so der FCR-Präsident.

Ingo Brüning Klub-Präsident Ingo Brüning. © Kalu Kunst
Region/Bremen Bezirk Bremen FC Riensberg 11 e.V. FC Riensberg 11 e.V. (Herren)

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