08. Juni 2018 / 22:42 Uhr

BSG Chemie Leipzig empfängt im DFB-Pokal Jahn Regensburg

BSG Chemie Leipzig empfängt im DFB-Pokal Jahn Regensburg

Antje Henselin-Rudolph
Angekommen im DFB-Pokal: Der Jubel bei der BSG Chemie kannte keine Grenzen.
Angekommen im DFB-Pokal: Der Jubel bei der BSG Chemie kannte keine Grenzen. © WORBSER Sportfotografie
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Nicht der FC Bayern oder Eintracht Frankfurt: Die Leutzscher bekommen es beim ersten Auftritt im bundesweiten Wettbewerb mit einem Zweitligisten zu tun.

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Leipzig. Der ganz große Wurf ist aufgeblieben. Die BSG Chemie Leipzig muss zur Premiere im DFB-Pokal gegen Zweitligist Jahn Regensburg ran. Das ergab die Auslosung am Freitagabend in Dortmund. Der Oberligist war mit vier Personen vor Ort. Im Alfred-Kunze-Sportpark verfolgten rund 250 Fans bei einem Public Viewing die Auslosung. Nach dem Los sei die Stimmung „etwas gedämpft“ gewesen, berichtete Sprecher Jörg Augsburg. „Es ist sicher nicht das Ideallos.“ Alle hatten sich einen attraktiveren Gegner gewünscht.

Als eines von 32 Teams aus dem Amateurtopf hat die Demuth-Elf Heimrecht. Die Vereinsverantwortlichen hatten im Vorfeld mehrfach betont, nicht auf ein größeres Stadion ausweichen und im Alfred-Kunze-Sportpark spielen zu wollen.

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Sportschau-Club-Moderatorin Julia Scharf leistete sich einen schweren Lapsus und behauptete mal eben, die BSG Chemie sei aus dem Lokalrivalen 1. FC Lok Leipzig hervorgegangen. Da traute so mancher Fan vor dem TV seinen Ohren nicht. Immerhin: DFB-Präsident Reinhard Grindel, beim Sachsenpokalfinale zu Gast in Leutzsch, wusste es besser und stellte den Sachverhalt umgehend richtig.

Coach Dietmar Demuth war am Abend ob der Auslosung wenig begeistert: "Wir haben uns gesagt, wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir auch ein Hammerlos. Darauf haben bei uns alle gehofft. Nun ist Regensburg nicht gerade ein Traumlos und vielleicht auch nicht so ein attraktiver Gegner. Aber es ist natürlich eine schwere Aufgabe, wir müssen das annehmen. Es gibt gegen jeden Gegner immer eine kleine Chance." Und scherzhaft fügt er hinzu: "Da müssen wir halt die erste Runde überstehen, vielleicht kriegen wir in der zweiten Runde dann die Bayern oder Dortmund."

Die Chemiker hatten sich die erstmalige Teilnahme im bundesdeutschen Pokalwettbewerb mit einem 1:0-Finalsieg gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf erspielt. Den einzigen Treffer vor 4999 Zuschauern am Pfingstmontag hatte Alexander Bury markiert. Der wird allerdings nicht mit den Leuzschern im DFB-Pokal antreten. Nach dem Abstieg der BSG in die Oberliga wechselte er zum Chemnitzer FC.

Der Fahrplan des DFB-Pokals 2018/19:

Erste Runde: 17. bis 20 August 2018
Zweite Runde: 30. und 31. Oktober 2018
Achtelfinale: 5. und 6. Februar 2019
Viertelfinale: 2. und 3. April 2019
Halbfinale: 23. und 24. April 2019
Finale: 25. Mai 2019

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