21. Mai 2018 / 17:48 Uhr

BSG Chemie Leipzig ist Sachsenpokal-Sieger: Die Stimmen zum Spiel

BSG Chemie Leipzig ist Sachsenpokal-Sieger: Die Stimmen zum Spiel

Redaktion Sportbuzzer
Alexander Bury von der BSG Chemie Leipzig jubelt mit dem Team nach dem 1:0-Tor  gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf.
Alexander Bury von der BSG Chemie Leipzig jubelt mit dem Team nach dem 1:0-Tor gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf. © Christian Modla
Anzeige

Die BSG Chemie Leipzig bezwingt den FC Oberlausitz Neugersdorf im Sachsenpokal-Finale mit 1:0. Wir haben für euch die Reaktionen zum Spiel. 

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig gewinnt den Sachsenpokal. Durch ein Traumtor von Alexander Bury in der 22. Minute schaffen die Leutzscher den 1:0-Sieg gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf. Der Offensivspieler, der in der kommenden Saison zum Chemnitzer FC wechselt, verabschiedet sich von seinen Teamkollegen mit einem Geschenk im Sachenpokal-Finale.
Wir haben für euch die Stimmen zum Spiel:

DURCHKLICKEN: Bilder vom Pokalsieg der BSG Chemie

Zur Galerie
Anzeige

Torschütze und Pokalheld Alexander Bury: Ich bin grad ein bisschen durcheinander. Das ist der schönste Tag für Leutzsch nach dem Aufstieg letztes Jahr. Dass ich nach der ganzen Vorgeschichte nun wieder zum alles entscheidenden Tor treffe, ist doch nicht wahr, oder? Und dann noch so ein schönes Tor. Ich kann mich nicht erinnern, dass sowas auch nur im Training schon mal geklappt hat. Jetzt gehts nur noch feiern...

BSG-Chemie-Trainer Dietmar Demuth: Wir haben den Matchplan sehr gut umgesetzt, haben aus einer sicheren Abwehr gespielt, weshalb ich Yajima auch erst einmal draußen gelassen habe. Die Truppe hat das toll gemacht und sich letztlich endlich auch mal so richtig belohnt. Und damit auch unseren unfassbaren Fans etwas zurück gegeben, die nie gemeckert oder gemosert haben, auch wenn wir letztlich die Klassen nicht gehalten haben wegen der bekannten Regelungen. Sportlich haben wir es ja eigentlich gepackt. Deshalb ist das heute schon eine Genugtuung.

Defensivmann Benny Schmidt: Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Wir wollten diesen Pokal unbedingt für unsere Fans und natürlich den ganzen Verein holen. Es ist fast etwas surreal, das das jetzt in Erfüllung gegangen ist. Vielleicht tut der Abstieg jetzt nicht mehr ganz so weh. Nächstes Jahr greifen wir wieder an!

Chemie Leipzig gewinnt den Sachsenpokal

Verteidiger Lars Schmidt: Es ist unglaublich! So einen Abschied aus einer Abstiegssaison erlebt man vielleicht nur einmal im Leben.

Verteidiger Marco Trogrlic: Meine Großchance hätte die Entscheidung sein müssen. Aber wenn man in so einem Tag so eine Chance vergibt... Ich sah rechts einen Mitspieler mitlaufen, deshalb wollte ich ganz auf Nummer sicher gehen. Mist, dass es dann knapp Abseits war.

Präsident Frank Kühne: Das ist für alle Beteiligten, die Tag für Tag für den Verein da sind, eine so schöne Belohnung. Einfach nur wunderbar.

Schatzmeister Florian Berger: Ein versöhnliches Ende einer aufreibenden Saison. Der Sieg war mehr als verdient, und nach der eigentlich tollen Rückrunde ist das Balsam. Wir werden das Geld aus dem Pokalsieg in die Infrastruktur stecken. Ich persönlich hätte den großen Wunsch, den geplanten Kunstrasen damit teilzufinanzieren.

Mehr zum Sachsenpokal-Finale

Buchhändler Hannes Bachmann (Leipzig-Laden Nr. 1): Ich war schon 1966 mit beim Pokalsieg in Bautzen, da war ich 16 Jahre alt. Die Begeisterung heute war wie damals, auch wenn so viele Jahre dazwischen liegen. Das ist Chemie, das ist Leutzsch, wie es leibt und lebt!

Fan-Unikum Norbert Müller: Ich hatte heute meine Glücksstrümpfe an, das hat geholfen. Die habe ich immer nur bei super-wichtigen Spielen an, zuletzt in Greifswald mit dem FC Sachsen vor über zehn Jahren.

Torsten Kunze, Enkel von Trainer Idol Alfred Kunze: Das waren heute die alten Chemie-Tugenden! Kämpferisch top eingestellt, und die grüne Wand hat wie eine Eins hinter der Mannschaft gestanden. Unbeschreibliche Gefühle kamen hoch, als das ganze Stadion gesungen hat. Ich glaube, fast die ganze Regionalliga ärgert sich, dass Chemie nächstes Jahr nicht mehr dabei ist.

Hans-Georg Sannert, Meisterspieler von 1964: Tolle Sache, wenn auch die Entscheidung fallen musste, als drei Mann aufs gegnerische Tor zumarschierten. Chemie steht dadurch wieder im Blickpunkt.

FCO-Trainer Manfred Weidner: Wir haben gut angefangen, haben dann aber doch nicht richtig zu unserem Spiel gefunden. Nach dem Tor hat Chemie dann auf Konter gesetzt.

Von Jens Fuge

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt