03. Juli 2018 / 15:22 Uhr

BSG Chemie rüstet sich weiter für den Wiederaufstieg

BSG Chemie rüstet sich weiter für den Wiederaufstieg

Uwe Köster
Während der Wechsel von Lok Leipzigs Andy Wendschuch noch nicht endgültig vollzogen ist, hat sich Pokalheld Alexander Bury für einen Verbleib im Leutzscher Holz entschieden. 
Während der Wechsel von Lok Leipzigs Andy Wendschuch noch nicht endgültig vollzogen ist, hat sich Pokalheld Alexander Bury für einen Verbleib im Leutzscher Holz entschieden.  © Andre Kempner/Imago
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Pokalheld Alexander Bury bleibt in Leutzsch. Andy Wendschuch soll vom Lokalrivalen Lok Leipzig zu den Chemikern wechseln. 

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Leipzig. Chemie Leipzig bastelt weiter am Team für die Mission "Wiederaufstieg in die Regionalliga" und vermeldet gleich mehrere Personalien. Der Hammer zuerst: Alexander Bury, der mit vier Toren in vier Spielen die Leutzscher zum Sachsenpokalsieg und in den DFB-Pokal führte, streift auch in der kommenden Saison das Trikot der Grün-Weißen über. Wie die Chemiker per Facebook verkündeten unterschrieb der 26-Jährige für weitere zwei Jahre. „Alexander Bury hat heute seinen Vertrag mit der BSG Chemie Leipzig verlängert und bleibt damit auf mindestens zwei weitere Jahre Leutzscher“, heißt es in der Nachricht. Eigentlich war sich Bury ja schon mit dem insolventen Drittligisten Chemnitzer FC einig, doch dieser Deal platzte.

Gerüchte, dass Pokalheld Bury nun doch bei den Chemikern bleibt, schwirrten schon seit einigen Tagen. Nun ist es offiziell. Auf die Frage, wer letztlich wen überzeugt hat, antwortete Chemie-Trainer Dietmar Demuth: „Er hat sich in erster Linie selbst überzeugt.“ Während Fans und Anhänger der BSG vor Freude aus dem Häuschen sind, kommentierte der Coach gewohnt cool: „Ich freue mich, dass er unterschrieben hat. Es ist immer gut, wenn man verschiedene Alternativen hat.“

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Alternativen bekommt Demuth noch mehr. Nächste Personalie: Mit Andy Wendschuch, dessen Vertrag beim 1. FC Lok nicht verlängert wurde, ist sich Chemie so gut wie einig. Der 30-Jährige spielte im Test gegen Bischofswerda schon für die Chemiker, mit seiner Erfahrung kann der Mittelfeldspieler in der Oberliga ziemlich wertvoll sein.

Auch die Jugend bekommt eine Chance. Die 19-jährigen Max Keßler und Niklas Opolka sollen in Mittelfeld und Offensive für Impulse sorgen. Opolka, am Freitag wird er 20, wurde bei RB ausgebildet und spielte in der vergangenen Saison beim FC Inter. Auch Keßler kommt vom RB-Nachwuchs, war in der U17 dann bei Dynamo Dresden und in der U19 bei Erzgebirge Aue aktiv. Beide unterschrieben bei Chemie einen Vertrag für eine Saison.

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Die vorerst letzte Neuverpflichtung ist mit Sebastian Berg, 27, ein gestandener Innenverteidiger. Sebastian Berg kommt von Lipsia Eutritzsch nach Leutzsch, sammelte mit Oberlausitz Neugersdorf von 2010 bis 2017 auch reichlich Regionalliga-Erfahrungen.

Demuths Kader umfasst nun 20 Spieler, das Minimum für eine Spielzeit. Weitere Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen. „Aber wir müssen auch auf die Kassenlage achten“, sagt der Coach. Von den „Stars“ der letzten Saison, die Chemie verlassen haben, hat Rintaro Yajima noch immer keinen neuen Verein gefunden. Gut möglich, dass bald die nächste Hammer-Nachricht kommt...

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