17. Februar 2018 / 08:33 Uhr

BSG Chemie will mit Charakter eine Serie starten

BSG Chemie will mit Charakter eine Serie starten

LVZ
Twitter-Profil
Der Leutzscher Benjamin Schmidt darf sich wieder Hoffnungen auf einen Einsatz in Fürstenwalde machen. 
Der Leutzscher Benjamin Schmidt darf sich wieder Hoffnungen auf einen Einsatz in Fürstenwalde machen.  © Christian Modla (Archiv)
Anzeige

Am Sonntag tritt die BSG beim FSV Union Fürstenwalde an

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Leipzig. Fürstenwalde, Sonntag 13.30 Uhr: Für Chemie Leipzig Spiel eins nach dem ersten Sieg seit gefühlten Ewigkeiten. Mit dem 1:0 gegen Bautzen endeten 765 Minuten Torlosigkeit, der erste Sieg seit Oktober (!) wurde eingefahren. Doch Fürstenwalde steht auf Rang 6, hat 29 Punkte, schoss 33 Tore. Das Hinspiel verloren die Mannen um Dietmar Demuth mit 1:2 und wussten gar nicht so recht, warum. Nicht ausgeschlafen genug – so was wird in der Regionalliga hart bestraft.

Warum sollte dieses Mal alles anders werden? „Wir brauchen eine Serie, wenn wir in der Liga bleiben wollen“, weiß Demuth. Bis auf den gelbgesperrten Torwart Latendresse-Levesque sind alle Spieler einsatzfähig. Was aber spricht noch für die Leutzscher? Vielleicht die schmale Heimbilanz des Gegners. Fürstenwalde gewann von neun Spielen nur drei. Auch die Abwehrbilanz liest sich eher bescheiden: 30 Gegentore. Und Fürstenwalde konnte in diesem Jahr noch kein Punktspiel bestreiten. Könnte alles wichtig werden. Aber nur, wenn Chemie den torgefährlichen Atici (8), Winterneuzugang Breitfelder und Gladrow, den zweifachen Torschützen des Hinspiels, in den Griff bekommt. Der beste Schütze, Siakam (9), ist wegen der fünften Gelben gesperrt.

Mehr zur: BSG Chemie Leipzig

Demuth hofft auf den Erfolg seiner taktischen Überlegungen. „In Babelsberg hätte es ja fast geklappt“, ärgert er sich. Mit „der besten Halbzeit der gesamten Serie“ (Vorsitzender Frank Kühne) erschreckten sie den Favoriten. Der erste Fehler aber entschied das Spiel – gegen Chemie. „Ich hoffe, dass das jetzt anders wird“, so Kühne, der auf den Charakter der Mannschaft setzt und auf Benny Schmidt verweist. Das Urgestein, das seine siebente Saison in Leutzsch spielt, kam gegen Bautzen zu seinem ersten Startelf-Einsatz. „Wer zwanzig Mal nur auf der Bank sitzt und sich trotzdem niemals aufgibt, ist wichtig für das Team“, weiß Kühne. Und es erhöhe den Druck auf die etablierten Spieler.

Jens Fuge

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt