10. Januar 2019 / 15:51 Uhr

Budenzauber, Vertragsverlängerungen, Trainingslager: Germania Egestorf vor der Rückrunde

Budenzauber, Vertragsverlängerungen, Trainingslager: Germania Egestorf vor der Rückrunde

Robby Echelmeyer
Der nicht mehr ganz so neue Germanen-Trainer Paul Nieber steht vor seinem ersten Trainingslager als Chefcoach des Regionalligisten.
Der nicht mehr ganz so neue Germanen-Trainer Paul Nieber steht vor seinem ersten Trainingslager als Chefcoach des Regionalligisten. © Stefan Zwing/ Stephan Gaube
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Der Trainingsbetrieb beim 1.FC Germania Egestorf/Langreder nimmt seit Dienstag wieder Fahrt auf. Bevor es Paul Nieber und sein Team ins erste gemeinsame Trainingslager nach Salou Ende Januar verschlägt, wollen die Germanen den SPORTBUZZER Masters-Titel verteidigen. Zudem wurden im Winter die Verträge mit zwei Spielern verlängert - ein Akteur verließ den Klub hingegen mit sofortiger Wirkung.

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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat die Vorbereitung auf die verbleibenden zwölf Saisonspiele in der Regionalliga Nord aufgenommen. Am Dienstagabend bat Chefcoach Paul Nieber einen Großteil seines 24-köpfigen Kaders zum Trainingsstart auf den Kunstrasenplatz in Egestorf. Es fehlten lediglich Sebastian Baar (Studium) und Robin Gaida (beruflich verhindert). Das volle Programm bestritten 14 Feldspieler und zwei Torhüter, während die bei den Hallenturnieren am vergangenen Wochenende eingesetzten Akteure eine regenerative Einheit absolvierten.

Ein Abgang, zwei Vertragsverlängerungen

Nicht mehr zum Aufgebot gehört indes der defensive Mittelfeldspieler Michal Mikolajczak. Der U19-Junior, der im Oktober und November viermal – ohne Einsatz – in den Spieltagskader der ersten Mannschaft berufen worden war, hat den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen. Vorzeitig verlängert wurde hingegen der Vertrag mit Joshua Siegert. Das 24-jährige Eigengewächs unterschrieb bis 2022 und folgte damit dem Beispiel seines Teamkollegen Marvin Stieler, der sich wenige Wochen zuvor ebenfalls für drei weitere Jahre bei den Germanen verpflichtet hatte.

Die Bilder der Saison 2018/2019 in Hannovers Amateurfußball:

Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. Zur Galerie
Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. ©
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In der Halle eine Macht: Germanen haben "Bock, den Masters-Titel zu verteidigen"

Nach drei Trainingseinheiten im Freien geht es für die Hallenspezialisten um Neuzugang Tigrinho am Wochenende schon wieder unter das Dach. Qualifikationspunkte für das SPORTBUZZER Masters können die Egestorfer bei der Veranstaltung des TSV Godshorn allerdings nicht mehr sammeln, denn mit drei Turniersiegen bei Wettbewerben der höchsten Wertungsstufe haben sie bereits die Maximalausbeute von 66 Zählern geholt. Das Ticket für das große Finale der regionalen Hallensaison am 26. Januar in der Swiss Life Hall in Hannover ist ihnen also sicher.

Nieber geht davon aus, „dass die Jungs jetzt auch Bock drauf haben, den Masters-Titel zu verteidigen“. Beim stark besetzten Hallenfestival des SV Hellern bestätigte seine Mannschaft jüngst am Sonnabend – nur einen Tag nach dem neuerlichen Triumph in Sarstedt – ihre gute Form auf dem Parkett, indem sie hinter dem siegreichen Drittliga-Spitzenreiter VfL Osnabrück und dem Reserveteam des niederländischen Zweitligisten NEC Nijmegen den dritten Platz belegte.

Mehr zum 1.FC Germania Egestorf/Langreder

Vorm Rückrundenstart: Fünf Testspiele und ein Trainingslager

Das erste Testspiel des Jahres unter freiem Himmel ist für den 19. Januar (13 Uhr) beim Weststaffel-Regionalligisten SV Rödinghausen angesetzt. Am 27. Januar soll es eine Partie gegen das eigene U19-Team geben, ehe das Trainingslager im spanischen Salou ansteht (30. Januar bis 4. Februar). Mindestens sieben Übungseinheiten und ein Vergleich mit dem Südwest-Regionalligisten TSG Balingen (3. Februar) sind dort geplant. Nach der Heimkehr wird noch bei den Oberligisten HSC Hannover (10. Februar) und VfV Hildesheim (16. Februar) getestet.

Erstmals wieder um Punkte geht es dann am 24. Februar an der heimischen Ammerke gegen den VfB Oldenburg. „Wir wollen auf den Punkt fit sein“, sagt Nieber. Ein Freund von reinem Ausdauertraining sei er nicht, betont er. „Ich versuche lieber, die Konditionseinheiten mit technischen und spieltaktischen Schwerpunkten zu verknüpfen“. Die Spieler dürften das in der ersten gemeinsamen Vorbereitungsphase unter ihrem seit Oktober amtierenden Coach wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

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