29. Oktober 2018 / 09:01 Uhr

Budissa Bautzen mit Blitztor zum Heimsieg

Budissa Bautzen mit Blitztor zum Heimsieg

Jürgen Schwarz
Kevin Bönisch (vorn, Bautzen) jubelt mit seinen Kameraden bereits in der 2. Minute über seinen Treffer zum 1:0.
Kevin Bönisch (vorn, Bautzen) jubelt mit seinen Kameraden bereits in der 2. Minute über seinen Treffer zum 1:0. © Torsten Zettl
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Regionalliga Nordost: FC Oberlausitz verliert beim Chemnitzer FC, Bischofswerda unterliegt in Erfurt glatt mit 0:3. 

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Dresden. In der Fußball-Regionalliga Nordost feierte Spitzenreiter Chemnitzer FC am 14. Spieltag den 14. Sieg und damit die vorzeitige Herbstmeisterschaft. Auch die Neugersdorfer waren nicht in der Lage, den sportlichen Höhenflug der Himmelblauen zu stoppen und verloren mit 0:4 (0:3). Schon in der ersten Minute ging der CFC in Front. Der Ex-Bautzener leistete die Vorarbeit, Dejan Bozic markierte seinen elften Saisontreffer. Sturmpartner Daniel Frahn ließ sich nicht zweimal bitten und markierte noch vor der Pause seine Saisontore zehn und elf (12., 36.). Dagegen konnten auf der Gegenseite Tobias Drassdo (16.) und Boca Djumo (21.) ihre Chancen nicht nutzen. Nach dem Wechsel ließ es der Tabellenführer wesentlich ruhiger angehen, kontrollierte aber die Begegnung. Die Gäste mühten sich redlich, konnte aber keine ihrer Möglichkeiten zum Ehrentor nutzen. Kurz vor Schluss legte Bozic im Duell mit Frahn wieder vor (4:0/86.).

Budissa Bautzen feierte gegen Wacker Nordhausen, vor 317 Zuschauern im heimischen Stadion Müllerwiese einen eminent wichtigen 1:0 (1:0)-Sieg. Bereits nach 120 Sekunden sorgte Kevin Bönisch auf Vorarbeit von Tony Schmidt für das Tor des Tages. „Auch für mich ein völlig neues Gefühl, hier in Bautzen so früh das erste Tor meiner Elf zu bejubeln“, freute sich Trainer Torsten Gütschow.

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Die Südharzer waren mit einem neuen Trainergespann angereist. Torhüter Tino Berbig (38), zuletzt für Nordhausens Oberliga-Team aktiv, und Matthias Peßolat (33) sind nach der Beurlaubung von Volkan Uluc erst einmal bis zur Winterpause als Interimstrainer tätig. „Wir haben alles versucht, sind körperlich an die Grenze gegangen, aber es hat nicht gereicht. Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen“, resümierte Tino Berbig.

Die Bautzener begannen mit einem 4-3-3-System. Gütschows Schachzug ging auf. „Wir haben das richtig stark gemacht“, strahlte Tony Schmidt, der wieder einer der Aktivposten im Offensivspiel der Bautzener war. Aber auch der junge Tim Wockatz „hat seine Sache ausgezeichnet gemacht hat“, wie Torsten Gütschow befand. Dessen Auswertung nach der 1:4-Pleite beim Schlusslicht in Rathenow trug Früchte. „Diesmal hat mich meine Mannschaft überzeugt, männlichen Fußball gespielt und auch kämpferisch alles in die Waagschale geworfen. Mit so einer Einstellung halten wir ganz sicher die Klasse.“

Der Bischofswerdaer FV konnte seine Negativserie im Erfurter Steigerwaldstadion erwartungsgemäß nicht stoppen. Vor 2930 Zuschauern unterlag der Aufsteiger mit 0:3 (0:2). Von Beginn sorgte der Drittliga-Absteiger für viel Druck, aber die Schiebocker hielten bis kurz vor der Pause ein 0:0. In der 41. Minute überwand Velimir Jovanovic den bis dato stark haltenden Oliver Birnbaum per Kopf. Nur vier Minuten später erhöhte Petar Lela im Anschluss an einen Eckball. Auf der Gegenseite konnten Tomas Petracek (7.) und Frank Zille (32., 37.) verheißungsvolle Offensivaktionen nicht zum Abschluss bringen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hofften die Bischofswerdaer auf ein Anschlusstor, aber ein umstrittener Elfmeter besiegelte die fünfte Niederlage infolge. Rico Gladrow verwandelte den Elfmeter im zweiten Versuch, nachdem der erste zurückgepfiffen worden war. Schiebockes Präsident Jürgen Neumann hatte schon vor der Partie erklärt: „Wir stehen zu unserem Trainer-Team und diese sportliche Talsohle gemeinsam durch.“

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