Der Bautzener Kapitän Franz Pfanne (links) lässt den Meuselwitzer Andy Trübenbach ziemlich rustikal abrollen.  Der Bautzener Kapitän Franz Pfanne (links) lässt den Meuselwitzer Andy Trübenbach ziemlich rustikal abrollen.  © Torsten Zettl
Der Bautzener Kapitän Franz Pfanne (links) lässt den Meuselwitzer Andy Trübenbach ziemlich rustikal abrollen. 

Budissa feiert ersten Auswärtsdreier

Regionalliga Nordost: FC Oberlausitz verliert beim Berliner AK mit 2:5

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Dresden. So viele strahlende Gesichter hat man bei Regionalligist Budissa Bautzen schon lange nicht mehr gesehen. Am Sonntag feierten die Spreestädter mit dem 1:0 (0:0) beim ZFC Meuselwitz ihren ersten Auswärtssieg und kletterten mit nunmehr zehn Zählern auf Tabellenplatz sieben der Fußball-Regionalliga Nordost.

„Wir freuen uns riesig über diese drei Punkte, auch weil wir schon mehr als 300 Minuten ohne Gegentor sind“, strahlte Torsten Gütschow. „Wir haben mit viel mit Leidenschaft alles gegeben und nach dem Platzverweis für Tobias Heppner eine Riesenmoral bewiesen.“ Vor 491 Zuschauern in der Bluechip-Arena erzielte der eingewechselte Max Gehrmann das Tor des Tages (84.). Budissa begann forsch, setzte Meuselwitz sofort unter Druck. Bereits nach 180 Sekunden lag die Führung in der Luft, aber den Kopfball von Kapitän Franz Pfanne parierte ZFC-Keeper Steven Braunsdorf. Auch in der Folgezeit bestimmten die Spreestädter das Tempo und die Szenerie. Ein Kopfball von Johann Weiß führte aber nicht zu erhofften Erfolg (16.) und auch der straffe Schuss von Tony Schmidt wurde abgeblockt (19.).

Die Gastgeber wurden erst nach 27 Minuten gefährlich, aber Rene Weinert zog das Streitobjekt am Torwinkel vorbei. Sechs Minuten später kam Janik Mäder kam nach einem Fehlabspiel des Bautzener Torhüters Maik Ebersbach an den Ball, diesen aber nicht im Gäste-Tor unter. In die zweite Halbzeit starteten die Gäste ähnlich couragiert wie zu Beginn der Partie. Wieder musste Braunsdorf sein Können demonstrieren, um den Schuss von Tony Schmidt zu parieren (51.). Fünf Minuten später visierte Sepp Kunze das ZFC-Gehäuse aus knapp 20 Metern an, aber der Ball segelte über die Torumrahmung.

In der 68. Minute dezimierte Tobias Heppner sein Team. Seine ungestüme Attacke gegen Ex-Dynamo Francesco Lubsch ahndete der Berliner Schiedsrichter Philipp Kutscher mit der Roten Karte. Gütschow vollzog in der Schlussphase den dritten Wechsel. Für Kevin Bönisch kam Max Gehrmann ins Spiel (80.). Was für ein Glücksgriff! Einen schnellen Konter über Tony Schmidt schloss der 22-Jährige in der 84. Minute mit einem platzierten Flachsschuss ab. ZFC-Coach Heiko Weber stocksauer: „Ich dachte, wir besitzen mehr Selbstvertrauen. In einem schwachen Spiel waren wir noch schwächer als der Gegner.“

Der FC Oberlausitz kassierte beim Berliner AK mit 2:5 die zweite Saisonschlappe und fiel auf Platz zehn zurück. David Dank (8.), Enes Küc (36., 68., 81.) sowie Orhan Yildirim (58.) trafen für die Hauptstädter. Auf der Gegenseite überwanden Bocar Djumo (31.) und Josef Marek (62.), den Ex-Bautzener Torhüter Jakub Jakubov.

Der Neugersdorfer Trainer Vragel da Silva war bedient: „Wir haben viel zu viele Abwehrfehler produziert, ich bin total enttäuscht. Wir hätten viel mehr Druck auf den BAK ausüben müssen, so aber haben wir die Spielfreude der Berliner noch gefördert.“

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