12. März 2018 / 08:49 Uhr

Budissa unterliegt nach Führung gegen den BFC Dynamo

Budissa unterliegt nach Führung gegen den BFC Dynamo

Jürgen Schwarz
Der Bautzener Tony Schmidt platziert den Elfmeter in die Mitte. BFC-Keeper Bernhard Hendl hat keine Chance.
Der Bautzener Tony Schmidt platziert den Elfmeter in die Mitte. BFC-Keeper Bernhard Hendl hat keine Chance. © Torsten Zettl
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Nach der 1:2-Niederlage warten die Bautzener Kicker weiter auf den ersten Sieg im Kalenderjahr.

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Dresden. Budissa Bautzen wartet in diesem Jahr weiter auf den ersten Sieg in der Fußball-Regionalliga Nordost. Nach dem 0:0 gegen Energie Cottbus und dem 0:1 bei der BSG Chemie Leipzig unterlagen die Spreestädter zu Hause dem Tabellenzweiten BFC Dynamo mit 1:2 (0:0). Vor 523 Zuschauern führte Budissa bis zur 75. Minute mit 1:0. „Wir hatten einen Zähler verdient, mit unserer Leistung gegen eine Top-Mannschaft der Liga war ich zufrieden“, meinte Trainer Torsten Gütschow nach dem Abpfiff. „Am kommenden Sonntag sind wir beim Berliner AK zu Gast. Ich denke, dass wir dort wieder anfangen zu punkten.“

Gütschow konnte am Sonnabend seine beste Elf aufbieten. Vier bzw. fünf Wochen hatten beide Teams kein Punktspiel bestritten, dementsprechend abwartend verliefen die ersten Minuten der Partie. Übrigens auf einer für diese Jahreszeit wirklich guten Rasenfläche, was auch BFC-Trainer Rene Rydlewicz sichtlich erfreute: „Kompliment an die Bautzener. Das waren wirklich Super-Bedingungen und es war toll, dass wir hier spielen konnten.“

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Ugurtan Cepni (75.) mit einem Distanzschuss und David Malembana nach einem Freistoß (80.) sicherten mit ihren späten Treffern den Sieg der Hauptstädter. Und sorgten bei den Gastgebern für Gesprächsstoff – vor allem beim bzw. vor dem 1:2, als sich kein Budisse für den Freistoß von Francis Adomah zuständig fühlte. „Vielleicht hätte ich raus gemusst“, mutmaßte Budissas Torwart Maik Ebersbach. „Aber eigentlich ärgere ich mich über das 1:1 noch viel mehr. Ich war mit der Hand am Ball, mit etwas mehr Energie hätte ich das Leder vielleicht an den Pfosten lenken können.“

Rene Rydlewicz meinte: „Wir haben das Spiel bestimmt und hatten viele Chancen, daher war unser Sieg verdient.“ Der BFC-Coach dachte wohl auch an die vierte Nachspielminute, als der Bautzener Torwart mit nach vorn ging – und Matthias Steinborn aus fast 35 Metern nichts ins verwaiste Tor der Gastgeber traf (Pfosten).

Die erste Chance verzeichneten die Spreestädter, als Pavel Patka nach einem Freistoß von Tony Schmidt einen Kopfball knapp neben das Berliner Tor setze (7.). Ansonsten erspielten sich die Gäste Vorteile, ohne die Hausherren in der Defensive vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Auch den flinken Rufat Dadashov, der unter Berti Vogts zum Nationalspieler Aserbaidschans reifte, hatten die Budissen ganz gut unter Kontrolle. Zweimal war es schließlich Matthias Steinborn, der energisch abzog, aber das Ziel verfehlte bzw. an Ebersbach scheiterte Auch Björn Lambach konnte den Bautzener Schlussmann nicht in Verlegenheit bringen. Am Ende reichte es trotzdem zum zwölften Saisonsieg der Hauptstädter.

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