Martin Männel Bleibt bis 2022 im Erzgebirge: FCE-Keeper Martin Männel. © dpa
Martin Männel

"Buffon des Erzgebirges": Männel bleibt bis 2022 bei Erzgebirge Aue

Martin Männel sendet ein klares Zeichen: Der Torwart sieht seine Zukunft im Erzgebirge. Vorzeitig verlängerte der Kapitän von Aue seinen Vertrag - bis 2022. Damit bleibt eine wichtige Säule beim FCE stehen.

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Aue. Zum Weihnachtsfest hat Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue seinen Fans eine besondere Freude gemacht. Martin Männel, Kapitän, Leistungsträger und Aushängeschild des Vereins, hat seinen Vertrag um drei Jahre verlängert. Er wird somit bis zum Sommer 2022 das Tor der Lila-Weißen hüten. «Wir haben unsere Zusammenarbeit verlängert, unabhängig ob zweite oder dritte Liga», betonte Männel in einer Grußbotschaft. «Ich bin sehr stolz darauf Teil der Veilchen-Familie sein zu dürfen.» In einem Post bei Facebook fügte Männel mit einem Augenzwinkern an: «Ich hoffe, ihr ertragt mich so lange».

Männel ist seit 2008 Teil des FCE. Er absolvierte bislang 313 Pflichtspiele für die Sachsen. Am Ende der Vertragslaufzeit wäre Männel 34 Jahre alt. Die Vertragsverlängerung freut auch Trainer Hannes Drews, der in der Nähe von Kiel die Weihnachtstage bei seiner Familie verbringt: «In der Hinserie hat Martin einmal mehr sehr eindrucksvoll bewiesen, dass er ein überragender Torhüter ist. Sein Können und seine Klasse sprechen einfach für sich.»

Einer der besten Keeper der 2. Liga

Männel zählt zu den besten Torhütern in der 2. Liga. Seine Stärken liegen vor allem in Eins-gegen-Eins-Situationen und bei Reflexen auf der Linie. Auch wegen seiner eher geringen Körpergröße von 1,83 Metern ist die Strafraumbeherrschung die Schwäche des Routiniers.

«Martin hat seinen festen Platz im Verein. Er ist ein Vorbild in der Mannschaft und in der Öffentlichkeit», lobte Präsident Helge Leonhardt. «Er ist mit Aue abgestiegen, hat die Treue gehalten, wir sind gleich wieder aufgestiegen. Er ist der Buffon des Erzgebirges», erinnerte Leonhardt an die italienische Torwart-Ikone Gianluigi Buffon, der nach einem Zwangsabstieg mit Juventus Turin auch eine Saison in der 2. Liga gespielt hatte.

Absoluter Leader

Welche Bedeutung Männel für Aue hat, zeigte sich vor einem Jahr. Nach einer Ellbogen-Verletzung verpasste Männel zehn Partien. In dieser Phase holte Aue fünf Punkte und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab. Erst nach seiner Rückkehr konnte sich Aue noch retten und in der Liga bleiben. «Martin ist auch als Kapitän und Leader eine echte Persönlichkeit im Gefüge unserer Mannschaft und dementsprechend ein sehr wichtiger Ansprechpartner», meinte Drews.

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