In Zukunft könnte Rekordmeister Bayern München auch in China über Bundesliga-Siege jubeln. © dpa/Tobias Hase

Bundesliga-Revolution: Spiele in China?

Um weltweit Märkte zu erschließen, könnten Bundesliga-Spiele in Zukunft auch im Ausland stattfinden. Das schlägt zumindest Adidas-Boss Herbert Hainer vor.

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Fußball wird immer internationaler. Die großen Clubs Europas wie Bayern München, Manchester United oder auch Borussia Dortmund sind in der Saisonvorbereitung längst nicht mehr im Trainingslager, sondern auf Tour durch China oder die USA. Doch wenn es nach Adidas-Boss Herbert Hainer geht, sind Bayern und Co. künftig auch während der Saison weltweit unterwegs.

Der 62-Jährige, der auch im Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters sitzt, kann sich zum Beispiel eine Austragung des Bundesliga-Eröffnungsspiel in China vorstellen. "Das könnte natürlich passieren", urteilte Hainer im Interview mit "SportBild" und zieht die Profi-Ligen in den USA als Beispiel heran: "Wir sehen ja schon bei den US-Sportarten, dass der sogenannte Season Opener häufiger in einem anderen Land stattfindet. Warum also nicht?"

"Man darf nationalen Faktor nicht außer Acht lassen"

Wie die US-Ligen NFL (Football) oder NBA (Basketball), die zum Beispiel regelmäßig in London zu Gast sind, könnte auch die Bundesliga Spiele in anderen Ländern ausrichten und so neue Märkte erschließen. Früher oder später, glaubt Hainer, wird eine europäische Liga den ersten Schritt tun: "Wir reden hier von Zukunfts-Visionen. Wer auch immer als Erstes damit anfängt, die Premier League oder die Bundesliga."

Der Vorstandsvorsitzende der Adidas AG mahnte jedoch: "Man darf den nationalen Faktor allerdings nie außer Acht lassen. Aber als Highlight, als Sahnehäubchen", sagte Hainer, "kann das durchaus Realität werden."

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