13. Oktober 2018 / 15:33 Uhr

BVB-Star Schmelzer: Deshalb hat es mit der Nationalmannschaft nicht geklappt

BVB-Star Schmelzer: Deshalb hat es mit der Nationalmannschaft nicht geklappt

Redaktion Sportbuzzer
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In Dortmund ist Marcel Schmelzer ein Dauerbrenner, für Deutschland kam er nur zu 16 Einsätzen.
In Dortmund ist Marcel Schmelzer ein Dauerbrenner, für Deutschland kam er nur zu 16 Einsätzen. © Getty
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Marcel Schmelzer absolvierte unter Joachim Löw nur 16 Länderspiele, obwohl er bei Borussia Dortmund kaum wegzudenken ist. In einem Interview mit "Sky" sprach der 30-Jährige nun über die Gründe - und sein Verhältnis zum Bundestrainer.

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Über 350 Spiele für Borussia Dortmund, zwei Meistertitel und DFB-Pokalsiege, langjähriger BVB-Kapitän, U21-Europameister und einer der besten deutschen Linksverteidiger der jüngeren Geschichte - Marcel Schmelzer ist aus dem deutschen Fußball im Allgemeinen und vom BVB im Speziellen kaum wegzudenken. Der 30-Jährige spielt seit über zehn Jahren auf hohem Bundesliga-Niveau. Trotzdem absolvierte er in dieser Zeit nur 16 Länderspiele, fand unter Bundestrainer Joachim Löw schon seit Jahren keine Verwendung mehr. Und das, obwohl die Linksverteidiger-Position eine Schwachstelle in der Nationalmannschaft ist. Viele Fans fragen sich: Warum ist das so?

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Schmelzer, der zwischen 2010 und dem Frühjahr 2014 Teil des DFB-Teams war, hat in einem offenen Interview mit Sky über die Gründe gesprochen. Schmelzer führt seine Ausbootung kurz vor der WM 2014 in Brasilien auf sein Verhältnis zum Bundestrainer zurück: "Für mich kam einfach der Punkt, dass es mit mir und Jogi Löw einfach nicht passt. Damit habe ich mich dann abgefunden und abgeschlossen. Ich kann es nicht ändern."

Schmelzer offen: "Ich habe irgendwann versucht, damit abzuschließen"

Stammspieler beim BVB ist er unter Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und den Nachfolgern bis heute geblieben - für die Nationalmannschaft wurde er aber seit viereinhalb Jahren nicht mehr berücksichtigt. Vor allem zwischen 2015 und 2017, als Schmelzer seine Blütezeit erlebte und unter Tuchel konstant gute Leistungen brachte, schmerzte die Nicht-Berücksichtigung. "Wir hatten zwei Jahre (...), in denen wir wirklich auf einem sehr hohen Niveau gespielt haben, auch ich persönlich. Trotzdem hat es nie gereicht, eingeladen zu werden."

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"Ich habe irgendwann versucht, damit abzuschließen, weil ich gespürt habe, dass es egal wie ich spielen würde nicht zu einer Einladung kommt", sagte Schmelzer, der gemeinsam mit Kevin Volland und Shkodran Mustafi aus dem Kader gestrichen wurde und so den Titelgewinn und die magische Nacht von Rio de Janeiro verpasste. Mustafi rückte aus Verletzungsgründen ins Aufgebot nach. Schmelzer: "Es ist damals sehr ärgerlich gewesen. Gerade weil es so kurzfristig war und auch die Art und Weise, wie es dazu kam, dass ich nicht dabei gewesen bin"

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