10. Januar 2019 / 11:15 Uhr

Thorgan Hazard: Deshalb erhöht der Pulisic-Deal die BVB-Chancen dramatisch

Thorgan Hazard: Deshalb erhöht der Pulisic-Deal die BVB-Chancen dramatisch

Redaktion Sportbuzzer
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Christian Pulisic (l.) und Thorgan Hazard - ersetzt der Gladbacher den US-Amerikaner beim BVB?
Christian Pulisic (l.) und Thorgan Hazard - ersetzt der Gladbacher den US-Amerikaner beim BVB? © imago/DeFodi/Getty
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Borussia Dortmund hat sich laut "Bild" im Werben um Gladbach-Star Thorgan Hazard offenbar beste Karten gesichert. Der BVB nutzte seine gute Verhandlungsposition nach dem Verkauf von Christian Pulisic an den FC Chelsea.

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Hat der BVB klammheimlich schon einen weiteren Top-Transfer eingetütet? Nach dem Verkauf von Christian Pulisic an den FC Chelsea steht die Borussia offenbar dichter vor der Verpflichtung von Gladbach-Star Thorgan Hazard als zunächst angenommen. Wie die Bild berichtet, haben sich die Dortmunder im Werben um den 25-Jährigen sehr gute Karten gesichert - und dabei mit Köpfchen gehandelt.

Denn: Beim Verkauf von Pulisic, der für 64 Millionen Euro zu Chelsea wechselte und bis zum Ende der Saison zurückgeliehen wurde, ließen sich die Dortmunder zusichern, dass Chelsea dem BVB beim avisierten Transfer von Hazard nicht in die Quere kommt. Das ist deshalb so wichtig, weil die Londoner sich eine Rückkaufoption in den Vertrag schrieben ließen, als sie Hazard 2015 an Borussia Mönchengladbach verkauften.

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BVB-Trainer Favre trainierte Hazard schon in Gladbach

Der jüngere Hazard-Bruder stand von 2012 bis 2014 an der Stamford Bridge unter Vertrag, schaffte anders als Superstar-Bruder Eden (28) den Durchbruch allerdings nicht und wurde zunächst an Zulte Waregem und später an die Gladbacher verliehen, die den belgischen Nationalspieler vor dreieinhalb Jahren für acht Millionen Euro kauften.

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Seither absolvierte Hazard 166 Spiele für die Gladbacher, schoss 45 Tore und bereitete 39 weitere Treffer vor. Allein in dieser Saison gelangen ihm weittbewerbsübergreifend 12 Tore und sieben Vorlagen. Kein Wunder, dass Dortmunds Trainer Lucien Favre (der Hazard selbst in Gladbach trainierte) den 25-Jährigen nur zu gern in seinem Team hätte. Die Gelegenheit für eine Offerte im Sommer scheint günstig: Hazards Vertrag läuft 2020 aus.

Watzke-Aussagen deuten auf konkretes BVB-Interesse an Hazard hin

Deshalb nutzten BVB-Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ihre gute Verhandlungsposition beim Verkauf von Christian Pulisic clever aus und sorgten dafür, dass Chelsea auf die Rückkaufklausel verzichtet. Die hätten die Londoner alleine aus wirtschaftlichen Erwägungen wohl gezogen, weil Hazard seinen Wert in den vergangenen Jahren massiv gesteigert hat. Als mögliche Ablöse für den Belgier sind 42 Millionen Euro im Gespräch. Mit dieser Summe wäre er Dortmunds Rekordtransfer.

Chelseas Verzicht bedeutet: Der BVB hat fast freie Bahn. Hazard machte den Dortmundern selbst Hoffnungen, erklärte gerade der Bild: "Dortmund und Bayern sind zwei sehr große Klubs. Der BVB spielt im Moment sehr guten Fußball, die Bayern wollen zurück an die Spitze." Auch Watzke ließ bereits durchblicken, dass am Transfer etwas dran ist. „Ich habe zumindest den Eindruck, dass einer der beiden Spieler seine Zukunft schon geregelt hat. Und das nicht mit uns", sagte er angesprochen auf die möglichen BVB-Spieler Timo Werner und Thorgan Hazard - gemeint ist offenbar Werner, der zum FC Bayern wechseln könnte.

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