16. November 2017 / 20:22 Uhr

BVB wirft Aubameyang aus dem Kader: Das sind die Gründe

BVB wirft Aubameyang aus dem Kader: Das sind die Gründe

Redaktion Sportbuzzer
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Pierre-Emerick Aubameyang spielt seit 2013 für Borussia Dortmund.
Pierre-Emerick Aubameyang spielt seit 2013 für Borussia Dortmund. © imago
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Borussia Dortmund fährt ohne seinen Super-Stürmer nach Stuttgart. Offenbar hängt der Haussegen bei den Westfalen ziemlich schief. 

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Diese Nachricht bestimmte bei Bundesliga-Fans den ansonsten newsarmen Donnerstag: Pierre-Emerick Aubameyang wurde von Borussia Dortmund aus dem Kader für das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart gestrichen. Ein Paukenschlag, den der BVB nicht näher begründete. Vielsagend zitierten die Dortmunder auf Twitter "disziplinarische Gründe" für das überraschende Fehlen des Superstars. Doch was ist damit gemeint?

Reviersport berichtet, dass Aubameyang sich in den vergangenen Wochen gleich mehrere Disziplinlosigkeiten geleistet haben soll. Wie Teamkollegen offenbar ausplauderten, sei der 28-Jährige wiederholt zu spät zum Training gekommen. Der Vorwurf aus dem Team: Aubameyang hält sich für unantastbar.

"Disziplinarische Gründe": Aubameyang gegen Stuttgart nicht dabei

Zuletzt wirkte Aubameyang lustlos

Das passt ins Bild: In den vergangenen Wochen agierte Aubameyang desinteressiert, beinahe lustlos. In den letzten fünf Spielen hat der Mittelstürmer nicht mehr getroffen. Zuvor hatte er bereits zehn Tore geschossen.

Hier lesen: Aubameyang in der Torkrise: Das sagt Peter Bosz

Verschiedene Medien spekulierten, dass die Barcelona-Reise des Stürmers und der Besuch seines früheren BVB-Kollegen Ousmane Dembele (der in Dortmund bekanntlich in Ungnade gefallen war) ausschlaggebend für die Suspendierung war. Doch der Trip fand in Aubameyangs Freizeit statt.

Aubameyang fehlte schonmal suspendiert

Bereits vor ziemlich genau einem Jahr fehlte Aubameyang suspendiert, nachdem er unerlaubt nach Mailand geflogen war. Beim 1:0 gegen Sporting Lissabon in der Champions League saß der Top-Torschütze nur auf der Tribüne. Die Speakulationen um die Suspendierung des Stürmers ließen damals nicht locker. Offiziell hieß es, dass er aus internen Gründen nicht im Kader stehe. Dem damaligen Trainer Thomas Tuchel sei die Entscheidung, den Gabuner außen vor zu lassen, sehr schwer gefallen: "Wenn konsequent, dann konsequent konsequent". Dadurch deutete der Trainer bereits an, dass es sich um eine disziplinarische Maßnahme handelt.

Später wurde klar, warum Tuchel den Stürmer aus dem Kader strich: Vor dem Spiel flog der 27-Jährige mit Freunden in einem Privat-Jet nach Mailand. Dieser Trip wurde vom BVB aber nicht genhemigt. Das Ganze war nur aufgeflogen, weil Freunde Bilder auf Instagram gepostet haben. Doch es kommt noch dicker: "Auba" soll nach seinem Ausflug auch noch zu spät zum Treffpunkt gekommen sein.

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