11. September 2018 / 14:07 Uhr

C-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr absolvieren zwei Spiele in 38 Stunden

C-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr absolvieren zwei Spiele in 38 Stunden

SVEN HERMANN
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Symbolbild © dpa
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Verbandsligist muss sich dem SC Borgfeld zunächst beugen und holt dann gegen Schwachhausen ein 3:3

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Ein großes Pensum haben die C-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr in der Verbandsliga Bremen absolvieren müssen. Zwischen der Heimpartie gegen den SC Borgfeld, die mit 1:3 (0:3) verloren wurde, und dem Auftritt beim TuS Schwachhausen, der mit einem 3:3 (3:1) endete, lagen gerade einmal 38 Stunden Erholungszeit für die Spieler.

JFV Weyhe-Stuhr - SC Borgfeld 1:3 (0:2). An die 100 Zuschauer verfolgten das Spitzenspiel, das die Borgfelder in den ersten 35 Minuten klar dominierten. „Wir ließen die ​Laufbereitschaft, Disziplin und das Zweikampfverhalten in der Rückwärtsbewegung vermissen“, monierte JFV-Coach René Rabe. Die Gäste erspielten sich mehrere Möglichkeiten und nutzten bereits in der neunten Minute einen leichtfertigen Ballverlust der Platzherren zum Führungstreffer, den Marlon Richert erzielte. Nur acht Minuten später gelang es den Borgfeldern, durch Zawash Nemati per Foulelfmeter zu erhöhen. „Der war berechtigt, einem Gästeakteur wurde beim Klärungsversuch das Standbein weggezogen“, beschrieb Rabe die Szene.

Deutlich besser machten es die Hausherren, die jetzt wesentlich mehr Einsatzbereitschaft an den Tag legten, im zweiten Abschnitt. Thore Bredemeyer ließ die erste große Gelegenheit aus und traf nur den Innenpfosten. Die Gäste nutzen dagegen durch Richert eine weitere Unachtsamkeit in der JFV-Hintermannschaft zum 3:0 (62.). Das 1:3 von Jonas Maximilian Schreck, der eine Vorarbeit von Fernando Fernandez Kirschstein nutzte, kam viel zu spät (70.). „Aufgrund der ersten Halbzeit war der Sieg der Borgfelder verdient“, resümierte Rabe.

TuS Schwachhausen - JFV Weyhe-Stuhr 3:3 (3:1). Aufgrund der frühen Anstoßzeit um 10 Uhr tat sich der JFV-Nachwuchs zunächst schwer, ließ Tempo und Wachsamkeit vermissen. Vor allem der Schwachhauser Mittelstürmer Emre Ates bereitete den Gästen mit seiner enormen Schnelligkeit große Probleme. Den Führungstreffer legte Ates, der sich bis zur Grundlinie durchsetzte und dann auf Paul Treis querlegte, gekonnt auf (5.). Nach einer tollen Kombination markierte Laurent Dashi den zwischenzeitlichen Ausgleich (26.).

„Danach wurde uns ein glasklarer Elfmeter untersagt“, kritisierte Rabe die Entscheidung des Unparteiischen Robert Jestaedt, ehe Ates per Doppelpack den Halbzeitstand besorgte (32., 35.). „Nach Wiederanpfiff zeigten wir endlich, was wir drauf haben, spielten zwei Klassen besser“, sah Rabe eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe Jonas Maximilian Schreck der Anschlusstreffer gelang. Mit toller Moral kamen die Gäste in der Schlussminute noch zum hochverdienten Ausgleich durch Ali Taleb (70.), ehe ein Schwachhauser Akteur noch die Rote Karte kassierte (70.+2).

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