25. November 2018 / 13:36 Uhr

Carl Zeiss Jena verliert Spektakel - Hallescher FC hält Kontakt zur Spitze

Carl Zeiss Jena verliert Spektakel - Hallescher FC hält Kontakt zur Spitze

dpa
Carl Zeiss Jena-Coach Mark Zimmermann
Jena-Coach Mark Zimmermann findet die Leistung seiner Elf nicht drittligareif. © Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
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FSV Zwickau gleicht in letzter Minute gegen den Tabellenvorletzten SV Meppen aus und nimmt einen Punkt aus der Begegnung mit.

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Tag der offenen Tore

Vier Tore schießt der FC Carl Zeiss Jena nicht alle Tage. Und im Normalfall sollten sie für einen Sieg reichen. Doch nach dem 4:5 (2:2)-Spektakel gegen die SpVgg Unterhaching standen die Jenaer mit leeren Händen da. Und Coach Mark Zimmermann hatte eine Erklärung parat: „So, wie wir uns in der Defensive anstellen, haben wir keine Chance, das ist nicht drittligareif. Wenn man vier Tore schießt, darf man einfach nicht verlieren. Wir haben jetzt 29 Gegentore. Daran müssen wir unbedingt arbeiten, damit wir auch nächste Saison in der 3. Liga spielen können.“ Die Partie hatte hohen Unterhaltungswert, weil beide Angriffsreihen ihre Chancen nutzten. Haching war dabei aktiver, traf neben den fünf Toren noch fünfmal den Pfosten oder die Latte. Jena kann trotz der Niederlage Selbstvertrauen aus der Partie mitnehmen.

Halle mischt weiter oben mit

Halles Coach Torsten Ziegner konnte mit dem Leben, was er gesehen hatte. Wenn ihm auch nicht alles gefiel. „Was mir nicht so gefallen hat, war das Spiel gegen den Ball. Da war zuviel Stückwerk, kein Block und wir haben viele Situationen nicht gemeinsam gelöst“, sagte der frühere Profi. Doch am Ende zählt das Ergebnis: 2:0 hieß es gegen die SG Sonnenhof Großaspach nach den Treffern von Björn Jopek (14.) und Mathias Fetsch (69.). „Wir wollten den Heimsieg und der ist uns auch gelungen“, sagte Ziegner. Der Hallesche FC mischt nach dem 16. Spieltag und dem achten Sieg weiter in der Spitzengruppe mit. Doch Ziegner mahnte: „Wir haben auch gesehen, in dieser Liga musst Du immer Vollgas geben und hochkonzentriert bleiben, wenn Du Erfolg haben willst.“ In den beiden nächsten Auswärtsspielen in Münster und Braunschweig müsse sein Team besser spielen, um etwas mitzunehmen.

Zwickaus Jubel in letzter Minute

Manchmal braucht man auch das Glück des Tüchtigen. „Der späte Ausgleich war glücklich, der Punktgewinn allerdings verdient“, resümierte FSV Zwickaus Trainer Joe Enochs nach dem 1:1 (0.1) gegen den auf einem Abstiegsplatz stehenden SV Meppen in letzter Minute. Mit seinem Treffer in der 90. Minute rettete Nico Antonitsch dem FSV zumindest einen Punkt. Zwickau kam schwer ins Spiel. Dann bauten die Gastgeber die erste Druckphase - und bekamen das Gegentor. Gute Chancen ließ der FSV ungenutzt, musste sogar aufpassen, nicht mit 0.2 in Rückstand zu geraten. „Ich wünsche mir mehr Zielstrebigkeit nach vorn“, sagte Enochs. Der gefeierte Mann Antonitsch war glücklich: „Wir haben einen riesigen Aufwand betrieben, um das Spiel noch zu drehen. Gut, dass wir nicht mit leeren Händen dastehen.“

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