13. Mai 2018 / 20:37 Uhr

Celik und Lorer retten Abdin

Celik und Lorer retten Abdin

Niklas Johannson
Daniel Yousef
Der Fußball-Bezirksligist SV Tur Abdin Delmenhorst hat seine Negativserie von sechs Partien ohne Sieg beendet © Ingo Möllers
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Aramäer gewinnen 4:3 bei Kellerkind Eintracht Oldenburg

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Der Fußball-Bezirksligist SV Tur Abdin Delmenhorst hat seine Negativserie von sechs Partien ohne Sieg beendet und sich trotz eines 1:3-Rückstandes schließlich mit 4:3 (1:2) beim SV Eintracht Oldenburg durchgesetzt. Gegen das schlechteste Heimteam der Liga – nur drei Punkte aus neun Partien - taten sich die Delmenhorster dabei jedoch enorm schwer und drehten die Begegnung erst spät.

Nachdem Tur Abdin wieder einmal viele Chancen in der Anfangsphase ungenutzt gelassen hatte, erzielte der Oldenburger Luca Schirmacher das nicht dem Spielverlauf entsprechende 1:0 in Minute 14. „In der Situation haben wir uns hinten nicht clever angestellt“, ärgerte sich Co-Trainer Daniel Yousef, der derzeit Coach Christian Kaya vertritt. In der 36. Minute entschied Schiedsrichter Marcus Schaffert dann auf Elfmeter für Tur Abdin, nachdem Andreas Lorer zu Fall gebracht worden war. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Manuel Celik souverän zum 1:1.

Drei Punkte trotz mäßiger Leistung

Die Elf von Yousef erhöhte nun den Druck, traf in der 45. Minute jedoch nur den Pfosten und kassierte im direkten Gegenzug nach einem schnellen Konter der Gastgeber den erneuten Rückstand durch Schirmacher. „Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein sehr schwaches Spiel, das nicht viel mit Bezirksliga zu tun hatte“, kritisierte Yousef beide Mannschaften.

Es war wie in den vergangenen Wochen – Abdin bestimmte die Partie, doch die Tore machte der Gegner. Oldenburg, das auf dem besten Wege in die Kreisliga ist und in neun Heimspielen lediglich fünf mickrige Tore erzielte, war wohl selbst über diese überraschende Führung verwundert. Wie aus dem Nichts erhöhte die Eintracht durch den dritten Treffer von Schirmacher dann sogar auf 3:1, damit sprach nicht mehr viel für die Delmenhorster (48.). „Danach war bei uns die Luft eigentlich raus, aber nach einer Stunde kamen wir dann doch wieder zurück“, berichtete Yousef, der in Minute 64 nach starker Vorarbeit von Manuel Celik den Anschlusstreffer seines Teams - erneut erzielt durch Lorer - beobachtete.

Der Tabellensiebte aus der Delmestadt entwickelte nun immer mehr Druck undbelohnte sich in der 77. Minute, als der sehr agile Manuel Celik einen direkten Freistoß aus 35 Metern ins Netz donnerte – 3:3. Die Delmenhorster spielten sich jetzt in der Schlussphase Chance um Chance heraus und nutzten eine von ihnen – wieder durch Sturmroutinier Lorer – in der 85. Minute.

Anschließend brachte der SV Tur Abdin Delmenhorst den knappen Vorsprung clever über die Zeit und siegte dann doch verdient mit 4:3. „Zuletzt haben wir gut gespielt undverloren. Heute war es schlecht, aber wir haben gewonnen und das zählt“, betonte Abdins Co-Trainer Yousef. Abdin bleibt damit auf Rang sieben, liegt jedoch nur drei Punkte hinter dem Vierten TSV Abbehausen und hat dabei noch ein Spiel weniger absolviert.

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