Champions League: Cristiano Ronaldo tritt heute in Dortmund gegen den BVB an. Champions League: Cristiano Ronaldo tritt heute in Dortmund gegen den BVB an. © Imago-Montage
Champions League: Cristiano Ronaldo tritt heute in Dortmund gegen den BVB an.

Champions-League-Roundup: Der BVB freut sich auf Real Madrid

Bei diesem Programm bekommt jeder Fußball-Fan in Deutschland Gänsehaut. Heute erwartet Borussia Dortmund den aktuellen Champions-League-Sieger Real Madrid. Morgen tritt dann Bayern München im neuen Mekka der Superstars an – bei Paris St. Germain. Cristano Ronaldo im Signal Iduna-Park, Neymar gegen Mats Hummels und Co. Was für Leckerbissen, was für Fußball-Festtage in der Königsklasse.

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Wie viel gaben die 32 Teilnehmer der Champions League für ihre Stars aus?

So viel Geld wie nie zuvor blätterten Europas Topteams in diesem Sommer für Transfers hin: Insgesamt 2,17 Milliarden Euro! Bayerns Gegner PSG liegt in diesem Ranking mit 238 Millionen Euro hinter Manchester City auf Platz zwei – aber auch nur, weil Kylian Mbappe derzeit noch ausgeliehen ist und die 110 Millionen Ablöse an den AS Monaco erst 2018 fällig werden.

BVB-Gegner Real ist mit „läppischen“ 46,5 Mio. überraschenderweise nicht mal in den Top-Ten. Sie gaben weniger aus als beispielsweise Schalke oder Wolfsburg, als der englische Zweitligist Middlesbrough oder die Franzosen aus Lille. Auch aufgrund des Fehlstarts – Real liegt in die Primera Division bereits sieben Punkte hinter dem FC Barcelona – stellt sich die Frage:

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Können die Schwarzgelben Madrid erneut knacken?

„Wir gehen da mit breiter Brust rein und wollen ein Zeichen setzen“, sagt Julian Weigl selbstbewusst. „Es ist immer ein geiles Gefühl, gegen Real Madrid zu spielen. Und gegen die kommen wir eigentlich immer recht gut zurecht.“ Tatsächlich trifft der BVB bereits zum neunten Mal in den letzten fünf Jahren auf die Spanier und die Bilanz ist mit drei Siegen und drei Remis bei zwei Pleiten positiv.

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Der BVB geht nach dem besten Saisonstart der Klubgeschichte mit einer XXL-Brust in die Partie. In der Liga ist Borussia seit 41 (!) Heimspielen ungeschlagen, auch in sechs Partien gegen Real im Signal Iduna Park gab es keine einzige Niederlage. Und sogar der Schiedsrichter dient als Glücksbringer: Der Niederländer Björn Kuipers pfiff das legendäre Dortmunder 4:1 im Halbfinale 2013, das die Grundlage für das deutsche Finale in Wembley gegen Bayern war (1:2).

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Schlittert Bayern richtig in die Krise?

Drei Punkte liegen die Münchner nach sechs Spieltagen in der Bundesliga hinter Tabellenführer Dortmund, Brandherde gibt es derzeit genug. Da sind die Aussagen von Robert Lewandowski und seinen Beratern, die immer wieder ihre leichte Unzufriedenheit darüber kundtun, dass Bayern nicht genug investiert habe, um auch international wieder ganz vorne angreifen. Dem widersprach Uli Hoeneß gestern nochmals energisch: „Wenn wir unser Potenzial ausschöpfen und die Spieler in der entscheidenden Phase gesund sind – was haben wir dann für Möglichkeiten“, sagte der Präsident. „Dann haben wir auch in dieser Saison die Chance, die Champions League zu gewinnen. Damit das klar ist.“

Diese Möglichkeit bestünde natürlich auch bei einer Niederlage in Paris, doch dann würde es in München wohl langsam ungemütlich. Schon nach dem 2:2 gegen Wolfsburg war die Stimmung trotz Wiesnbesuch im Keller. Thomas Müller, aufgrund wechselnder Einsatzzeiten ebenfalls Teil einer Dauerdiskussion, warnte vor PSG: „Wir müssen wissen, was da auf uns zukommt.“ Und Sportdirektor Hasan Salihamidzic, dem zuletzt vorgeworfen wurde, er sei zu brav, blies ins gleiche Horn: „Wir wissen, dass Paris eine Weltklasse-Truppe ist.“

Carlo Ancelotti muss bei seinem Ex-Verein mit dem FC Bayern München antreten. Carlo Ancelotti muss bei seinem Ex-Verein mit dem FC Bayern München antreten. © imago

Sehen wir Neymar und Toni Kroos?

Sowohl der 222-Millionen-Euro-Mann von Paris als auch unser Weltmeister waren am Wochenende nicht im Einsatz. Neymar wurde aufgrund einer leichten Trainingsverletzung beim 0:0 in Montpellier geschont, soll gegen Bayern aber wieder auflaufen – genau wie Toni Kroos gegen den BVB. Beim 2:1 bei Deportivo Alaves war der Mittelfeldspieler aufgrund einer Rippenprellung nicht dabei, danach sagte er aber: „Ich werde alles geben, um Dienstag auf dem Platz zu stehen.“ Gestern flog er mit nach Dortmund und machte das Abschlusstraining mit. Bei den angeschlagenen Karim Benzema, Marcelo, Mateo Kovacic, Theo Hernández und Jesús Vallejo reicht es dagegen nicht für einen Einsatz. Sie blieben in Madrid und fallen aus.

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