Darf in der nächsten Saison wohl doch in der Champions-League spielen: RB Leipzig Darf in der nächsten Saison wohl doch in der Champions-League spielen: RB Leipzig ©
Darf in der nächsten Saison wohl doch in der Champions-League spielen: RB Leipzig

Champions-League-Verbot für RB Leipzig: Deswegen dürfen sie doch spielen

Der Bundesligist kauft beim Schwesterklub aus Salzburg ein und drückt sich so um eine Fifa-Regel

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Sie dürfen also doch! Bundesliga-Senkrechtstarter RB Leipzig könnte in der kommenden Saison zum ersten Mal in der Champions-League spielen - weil er wohl doch nicht gegen bestehende Fifa-Regeln verstößt. Wie die "Sport-Bild" berichtet, ist es wohl gerade der Schwesterklub aus Salzburg, der den Leipzigern die erste Europapokal-Teilnahme der Vereinsgeschichte ermöglichen würde.

Jubelt das Bundesliga-Traumpaar bald auch international? Timo Werner (l.) und Emil Forsberg dürfen mit Leipzig wohl in die Champions League. Jubelt das Bundesliga-Traumpaar bald auch international? Timo Werner (l.) und Emil Forsberg dürfen mit Leipzig wohl in die Champions League. © Imago

Nach einem Artikel der Salzburger Nachrichten war gemutmaßt worden, ob einer der RB-Klubs vom internationalen Wettbewerb ausgeschlossen wird. Denn laut Fifa-Reglement darf nur ein Verein, der von einem Mäzen kontrolliert wird in der Champions League starten. RB-Boss Dietrich Mateschitz zieht aber sowohl bei RB Leipzig als auch bei RB Salzburg maßgeblich die Fäden. Greift die Regel, dürfte nur der in der jeweiligen Tabelle besser platzierte europäisch spielen. Und das sind die Salzburger, die die österreischische Bundesliga mit großem Abstand anführen. Leipzig, aktuell als Aufsteiger direkt Bundesliga-Zweiter, würde leer ausgehen und von der möglichen Champions League ausgeschlossen werden.

RB-Transfers retten Leipzig

Allerdings müsste Mateschitz bei beiden RB-Vereinen für mindestens 30 Prozent der Vereinseinnahmen verantwortlich sein, damit die Regelung greift. Doch ausgerechnet die RB-Transfers verhindern dies. Alleine in dieser Saison hat der Bundesligist beim österreichischen Pendent für 32 Millionen in Slazburg eingekauft. Keita, Upamecano, Schmitz und Bernardo: alle kammen aus Salzburg nach Leipzig und drückten so den Mateschitz-Anteil an den Vereinseinnahmen. Zusammen mit dem 10-Millionen-Transfer von Stürmerstar Soriano nach China und den Zuschauer- und Fernseheinnahmen müssten die Mäzenspenden also unter den kritischen 30 Prozent liegen.

So ist nur noch RB Leipzig nach den Fifa-Regularien von Mateschitz offiziziell abhängig und es sieht so aus, als könnten beide RB-Vereine international starten. Die Leipziger Fans wird's freuen.

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