10. November 2018 / 18:25 Uhr

Chancenwucher kostet VfB Lübeck II gegen den TSV Bordesholm zwei Punkte

Chancenwucher kostet VfB Lübeck II gegen den TSV Bordesholm zwei Punkte

Volker A. Giering
Furkan Kalfa ärgert sich nach einer vergebenen Torchance.
Furkan Kalfa ärgert sich nach einer vergebenen Torchance. © 54° / Koenig
Anzeige

Unnötige Niederlage für die Mannschaft von Serkan Rinal am Buniamshof

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Frust in der Kabine: "Das ist extrem ärgerlich"

In der Kabine der Lübecker U23-Elf herrschte Totenstille. Die Köpfe von Kapitän Hayri Akcasu & Co. waren unten. „Das ist extrem ärgerlich“, meinte Spieler-Co-Trainer Nils „Nille“ Kjär, der schon nach 17 Minuten für den verletzten Alper Gürsoy (dicker Knöchel) eingewechselt wurde. Akcasu (war krank) saß ebenfalls zunächst nur auf der Reservebank.

VfB II verpasst Entscheidung

Den besseren Start im Duell der Aufsteiger erwischten die Bordesholmer vor 120 Zuschauer im Stadion Buniamshof. Die Hausherren waren noch unorganisiert und bekamen keinen Zugriff. Die Folge war das 0:1 durch Sebastian Klimmek (18.). Mit der Hereinnahme von Kjär lief es dann besser. Nur zwei Minuten später konnte Jona Vogt ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel waren die Lübecker die klar dominierende Mannschaft. In der 66. Minute erhöhte Furkan Kalfa verdient auf 2:1. „In der Folge hatten wir mehr Ballbesitzt, waren die bessere Mannschaft. Wir haben es einfach extrem versäumt, durch Chancenwucher eine frühzeitige Entscheidung herbeizuführen“, resümierte Kjär.

Mehr News vom VfB Lübeck II

Zwei Tore in drei Minuten

Die Bordesholmer sind für ihre großen und wuchtigen Spieler bekannt und für gefährliche Standards. Zwei kosteten der Lübecker U23-Elf schließlich den greifbaren Sieg. Erst glich erneut Klimmek (87.) nach einem Einwurf aus, ehe der frühere Hartenholmer Alexander Meyerfeldt (90.) die Gäste nach einem Freistoß jubeln ließ. Bitter, denn zuvor hätten Shalom (75.), Kalfa (78.) und Spielführer Akcasu (80.) alles klar machen können. „Bis zum 2:1 sah das sehr gut aus. Wenn wir gewinnen, wäre das absolut verdient gewesen“, befand Kjär, „so sitzen die Jungs in der Kabine und wissen gar nicht, warum wir verloren haben.“

VfB Lübeck II: Bleck – Shalom, Gürsoy (17. Kjär), Korup – Dagli, Bock – Todt, Weidemann (86. Willebrand), Vogt - Kalfa, Kara (66. Akcasu).

Unsere "Helden der Woche"

Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Lübeck
Sport aus aller Welt