19. August 2018 / 18:59 Uhr

Chef gibt Chemie-Torschütze Kai Druschky am Montag frei

Chef gibt Chemie-Torschütze Kai Druschky am Montag frei

Matthias Roth
Chemies Kai Druschky (unten) im Kopfballduell mit Regensburgs Marcel Correia.
Chemies Kai Druschky (unten) im Kopfballduell mit Regensburgs Marcel Correia. © dpa
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Der Neuzugang machte mit seinem Treffer zum 2:1 gegen Jahn Regensburg den Einzug der Leipziger in die zweite Runde des DFB-Pokals perfekt. Sein Lohn: Druschky darf ausschlafen.

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Leipzig. Er ist der Mann des Spiels und gefragter Gesprächspartner nach dem Abpfiff: Siegtorschütze Kai Druschky von der BSG Chemie Leipzig. Vor der Kamera von Sky sagt er am Ende seines Interviews: „Wir werden heute noch das eine oder andere Bierchen trinken. Morgen muss ich aber früh ins Büro. Falls ich noch frei bekomme, werden es vielleicht auch ein paar Bierchen mehr.“ Sky formulierte daraus einen Aufruf: „Lieber Chef von Kai Druschky, wenn Sie das hier sehen, dann geben sie ihm morgen frei.“

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Der Vorgesetzte hat das allerdings gar nicht gesehen. Er heißt Christian Rocca, war einst Präsident des FC Sachsen Leipzig und sah den Pokalfight selbst zusammen mit seiner Familie im Alfred-Kunze-Sportpark. Der SPORTBUZZER hat Rocca erreicht, der als Geschäftsführer des Immobilienbüros Engel & Völkers in Leipzig tätig ist.

„Der Aufruf ist sehr lustig, Kai darf morgen selbst entscheiden, wann er ins Büro kommt“, so Rocca. Nicht ganz ernst gemeint, habe er mit seinem Auszubildenden zum Immobilien-Kaufmann am Freitag noch gescherzt. Wenn er kein gutes Spiel abliefere, werde er es schwer haben im Büro.

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Nach seinem Siegtreffer befindet sich der Neuzugang vom FC  Inter nun aber auf der Überholspur. „Das Tor wird ihm Auftrieb geben, auch neben dem Fußball“, glaubt Rocca. Als ehemaliger Sportfunktionär merkt er aber an: „Wie lange die Spieler heute feiern dürfen, muss am Ende der Trainer entscheiden und nicht der Chef. Das Wichtigste ist in dieser Saison der Aufstieg, der Pokal ist nur Beiwerk“, so Rocca.

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